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Lkw-Fahrer muss nach Unfall in der Zelle ausnüchtern

Beim Rangieren auf einem Parkplatz in Holdorf hat ein 50-Jähriger einen Lastwagen demoliert. Der Grund dafür ist den Beamten schnell klar geworden: Der Ukrainer saß mit 2,37 Promille am Steuer.

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Symbolfoto: dpa

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Die Vechtaer Polizei ermittelt gegen einen 50-Jährigen aus der Ukraine, nachdem der einen Unfall verursacht hat und anschließend flüchten wollte. Doch dafür war er offenkundig zu betrunken.

Am Samstagmorgen rangierte der Ukrainer seine Sattelzugmaschine auf dem Parkplatz des Hansacenters in Holdorf. Gegen 4.30 Uhr demolierte er dabei einen anderen geparkten Lastwagen. Anschließend soll er versucht haben, den Parkplatz zu verlassen, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Doch er kam nicht weit: Die Sattelzugmaschine blieb auf einem Wall stecken.

Die herbeigerufenen Beamten merkten schnell, was los war. Der Ukrainer machte einen "erheblich" betrunkenen Eindruck. Die Polizei führte einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis: 2,37 Promille. Dementsprechend wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass sich der Ukrainer anschließend nicht wieder ans Steuer setzt, wurde er mit auf die Wache in Vechta genommen und in einer Ausnüchterungszelle untergebracht. Den Mann erwarten jetzt Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht.

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