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"Little Bird" in Löningen: Anmeldungen für Kindergarten beginnen, erstmals auch online

Allein die Löninger Stadtverwaltung ist für die Platzvergabe zuständig und verantwortlich. Das Online-Programm "Little Bird" feiert Premiere und soll Verfahren erleichtern.

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Premiere: Ab dieser Woche können die Eltern die Kinder für den Besuch der Einrichtungen in der Stadtgemeinde Löningen ab dem Sommer mit Hilfe des Programms "Litte Bird" auf der Internetseite der Stadt anmelden. Foto: Sieger

Premiere: Ab dieser Woche können die Eltern die Kinder für den Besuch der Einrichtungen in der Stadtgemeinde Löningen ab dem Sommer mit Hilfe des Programms "Litte Bird" auf der Internetseite der Stadt anmelden. Foto: Sieger

Ab dem kommenden Mittwoch (9. Feburar) bis zum 22. Februar können die Löninger Eltern ihre Kinder für den Krippen- und den Kindergartenbesuch ab dem Sommer in der Stadtverwaltung anmelden. Erstmals erfolgt die Anmeldung und das Ausfüllen des Fragebogens elektronisch auf der Internetseite der Stadt loeningen.de – mit Hilfe des Programms "Little Bird", in dem ein Fragebogen von den Eltern ausgefüllt werden muss. Das Anmelde-Portal kann hier aufgerufen werden.

Auf einer Pressekonferenz erläuterten Bürgermeister Burkhard Sibbel, Fachbereichsleiter Ulrich Keil, sowie Dechant Bertholt Kerkhoff und Heribert Mählmann als Verantwortliche der Kirchengemeinde St. Vitus beziehungsweise des Caritas Sozialwerks als Betreiber der sieben Löninger Kindertagesstätten das Verfahren. Nachdrücklich betonten alle Beteiligten, dass ausschließlich die Stadt sowohl Ansprechpartnerin wie auch allein Verantwortliche für die Vergabe selbst ist.

"Wir alle organisieren die Platzvergabe so gerecht und transparent wie möglich nach einheitlichen, in der Vergaberichtlinie festgelegten Kriterien", betonte der Bürgermeister. "Gerechte Lösungen zu finden, wenn die Wünsche aufgrund der Situation und von nicht ausreichend vorhandenen Plätzen in einer bestimmten Einrichtung nicht erfüllt werden können, ist ausschließlich unsere Aufgabe", so Sibbel.

Online-Anmeldung ist in 20 Sprachen möglich

Erstmals werde das Programm "Little Bird" eingesetzt und zum zweiten Mal die Vergaberichtlinien, die der Rat beschlossen habe, so der Bürgermeister weiter. Er erinnerte daran, dass die Kommune seit vielen Jahren riesige finanzielle Anstrengungen unternehme, den wachsenden Bedarf zu erfüllen.

Die Angaben in den Fragebögen können sowohl an einem PC als auch auf einem Handy eingegeben werden. Niemand müsse Sorge haben, das nicht zu können, betont der Fachbereichsleiter. Die Schritte erklärten sich von selbst. Zudem stehen 20 Sprachen zur Auswahl. Im Notfall sei auch die Papierform möglich. Bei einem zusätzlichen Beratungsbedarf könne das auch in einem Gespräch im Rathaus erfolgen. Der Anmelde-Button, ein kleiner blauer Vogel, ist auf der Internet-Startseite leicht zu finden.

Selbstverständlich bemühe sich die Stadt, die Elternwünsche, so weit es machbar ist, ohne Ansehen der Person zu erfüllen, betonte der Bürgermeister. Grundlagen der Entscheidungen sei das Angebot der Einrichtung und ein an den pädagogischen Erfordernissen aller Kinder ausgerichtetes Verfahren.

Entscheidungen unklar: In diesem Jahr gibt es 27 Kann-Kinder

"Wir als Träger garantieren dafür, dass in allen Einrichtungen das gleiche qualitativ hohe Niveau geboten wird", betonten Kerkhoff und Mählmann. Die Situation ändere sich von Jahr zu Jahr je nach der Zahl der Geburten und der Zahl der Mädchen und Jungen, die die Kitas verlassen, erläuterte Keil.

Diese Schwankungen auszugleichen, sei trotz großer Anstrengungen aller Beteiligten nicht immer einfach und gelegentlich sogar nicht möglich, so Sibbel. Nach Angaben von Keil gibt es in diesem Jahr 27 Kann-Kinder: Hier können die Eltern wegen des Geburtstages bis zum Frühjahr wählen, ob das Kind weiter den Kindergarten besucht oder eingeschult wird. Auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungswerte zeichnet sich momentan ab, dass es ab dem Sommer nicht genügend Krippenplätze geben werde. In der Verwaltung werde bereits mit Hochdruck an Übergangslösungen gearbeitet, so Sibbel.

Im vergangenen Jahr hatten einige Eltern protestiert, weil ihre Kinder wegen der zu geringen Abgänge in dem Jahr nicht in die Wunscheinrichtung aufgenommen werden konnten. Einige Benstruper Kinder erhielten Plätze im Marien-Kindergarten und einige Bunner Mädchen und Jungen Plätze im Kindergarten an der Bunner Straße.

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