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Linderner Straße in Löningen ist ab Montag wieder befahrbar

Trotz der Arbeiten am Omnibusbahnhof soll der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt werden. Die Elberger Straße wird stattdessen gesperrt.

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Ortstermin: Bürgermeister Burkhard Sibbel (Mitte) lässt sich von Jens Flerlage und Tiefbau-Fachbereichsleiterin Kristina Lampe auf den neuesten Stand bringen. Foto: Meyer

Ortstermin: Bürgermeister Burkhard Sibbel (Mitte) lässt sich von Jens Flerlage und Tiefbau-Fachbereichsleiterin Kristina Lampe auf den neuesten Stand bringen. Foto: Meyer

Der neue Busbahnhof an der Linderner Straße nimmt zunehmend Gestalt an. Voraussichtlich Ende November soll er in Betrieb gehen. Der Kreisverkehr eingangs der Ringstraße ist bereits fertig und soll schon ab Montag vom Verkehr genutzt werden können.

Grund für die halbseitige Öffnung der Linderner Straße ist die Sanierung der Elberger Straße. Sie wird ab kommender Woche teilweise gesperrt. Zeitgleich soll auch eine ganz neue Planstraße entstehen, die die Elberger mit der Linderner Straße verbinden und direkt am Neubau der Feuerwehr vorbeiführen wird. Die Wehr soll die Straße bei einem Einsatz in beiden Richtungen befahren können, erklärt Jens Flerlage, Geschäftsbereichsleiter Planen, Bauen, Umwelt. Bevor es mit dem eigentlichen Straßenbau so richtig losgehen kann, erfolgen aber erst umfangreiche Kanalisationsarbeiten. 

Neuer Kreisel: Er kann ab Montag durchfahren werden. Foto: MeyerNeuer Kreisel: Er kann ab Montag durchfahren werden. Foto: Meyer

Ampeln regeln Durchfahrt an der Baustelle

Autofahrer können die Linderner Straße in Höhe der Baustelle sowohl stadtaus- als auch stadteinwärts nutzen. Allerdings nicht gleichzeitig, wie Flerlage betont. Ampeln regeln die Durchfahrt. Die Einfahrt zur Ringstraße bleibt gesperrt. Mit dem Fortschritt der Bauarbeiten zeigte sich Flerlage beim Ortstermin nicht ganz zufrieden. "Wir wollten schneller sein, es kam allerdings zu Verzögerungen." Auch das heiße Wetter habe die Arbeiten in die Länge gezogen. Trotzdem solle der Busbahnhof so schnell wie möglich in Betrieb genommen werden, damit sich die Situation am Gymnasium entspanne. Geplant sind sieben Haltestellen für lange Schulbusse. Der Bau ist notwendig, weil das Copernicus-Gymnasium einen neuen Vorplatz mit Campus-Charakter erhält.

Die Anwohner der Elberger Straße müssen in den kommenden Monaten mit Baulärm und einer schwierigeren Erreichbarkeit ihrer Häuser rechnen. Gesperrt wird zunächst der Bereich unweit der Ortsausfahrt bis zur Bundesstraßenbrücke. Die Arbeiten gehen abschnittsweise weiter bis zur Bernhard-Remmers-Straße. Zu beiden Seiten werde ein vollwertiger Geh- und Radweg gebaut, erklärt Flerlage. Schüler aus den angrenzenden Siedlungen sollen später mit ihren Rädern auf direktem Weg zu den Schulen gelangen. In Höhe der neuen Feuerwehr wird eine Dunkelampel die sichere Überquerung der Straße ermöglichen.  

Die Sanierung der Elberger Straße kommt praktisch einem Neubau gleich. Sie kostet mehr als 2,7 Millionen Euro. Die Anwohner sind inzwischen über den Ablauf der Arbeiten informiert worden. Zunächst werden die maroden Schmutzwasser- und Regenwasserkanäle ausgetauscht. Die Häuser sollen mit komplett neuen Anschlüssen versorgt werden. Die Fahrbahn wird am Ende etwas schmaler sein, als bisher. Laut Flerlage können sämtliche Straßenbäume stehen bleiben. "Fällungen sind nicht erforderlich, der Geh- und Radweg wird hinter den Baumreihen gebaut", erklärt er. 

Bäume bleiben: Die Sanierung der Elberger Straße beginnt in diesen Tagen. Foto: MeyerBäume bleiben: Die Sanierung der Elberger Straße beginnt in diesen Tagen. Foto: Meyer

Für Unmut unter den Anliegern hatte vor einigen Monaten die Abholzung von Bäumen und Büschen an der Linderner Straße gesorgt. Flerlage verteidigt die Maßnahme. Sie sei notwendig gewesen, um ausreichend Platz für den Busbahnhof zu bekommen. Die Stadt wird vor allem auf der dem ZOB gegenüberliegenden Straßenseite Neuanpflanzungen vornehmen. Auch die Kreiselmitte soll begrünt werden. "Wir wollen keine Asphaltwüsten", betont Bürgermeister Burkhard Sibbel. Den Ärger der Anwohner kann er zwar verstehen, ist sich aber sicher, dass die Neuerungen das Ortsbild letztlich aufwerten.

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