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Linderner Senioren werden erst am Samstag geimpft

Die Straßenverhältnisse führten zur Absage des zunächst geplanten Termins. Die Impfdosen konnten nicht rechtzeitig von Hannover nach Lindern transportiert werden.

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Erfahrungen genutzt: Für die beiden Impftermine in Lindern und Löningen nutzen die Verantwortlichen die Erkenntnisse der Impfungen der über 80-Jährigen in Lastrup. Foto: Georg Meyer

Erfahrungen genutzt: Für die beiden Impftermine in Lindern und Löningen nutzen die Verantwortlichen die Erkenntnisse der Impfungen der über 80-Jährigen in Lastrup. Foto: Georg Meyer

Nicht wie geplant und vorbereitet am Mittwoch, sondern erst am Samstag, 13. Februar, können Linderns über 80-Jährige das erste Mal gegen Corona geimpft werden. Ursache seien Probleme, die Impfdosen angesichts des Winter-Chaos rechtzeitig von Hannover in den Kreis Cloppenburg zu bekommen, erläutert Linderns Bürgermeister Karsten Hage. Keine Probleme gibt es nach dem derzeitigen Stand bei der Impfaktion in Löningen, die wie geplant am Freitag, 12., und Samstag, 13. Februar, stattfindet.  

Die Löninger verzichten auf ein viertes Impfteam

Mit vereinten Kräften hat ein halbes Dutzend Mitarbeiterinnen der Linderner Verwaltung noch einmal telefoniert und die Senioren oder ihre Angehörigen über den neuen Impftag informiert. Die Uhrzeiten bleiben im Wesentlichen gleich. Bürgermeister Hage dankte den Löninger Verantwortlichen für die Unterstützung. Denn der Verzicht der Stadtverwaltung auf das eigentlich geplante vierte Impfteam am zweiten Tag, dass jetzt in Lindern im Einsatz ist, habe den Termin in Lindern noch in dieser Woche gerettet: „Das ist praktische Solidarität im Alten Amt Löningen“, freute sich Hage.

Generalstabsmäßige Planung: Ein Team der Stadtverwaltung bereitet den zweitägigen Impftermin am kommenden Freitag und Samstag in Löningen vor. Foto: Willi SiemerGeneralstabsmäßige Planung: Ein Team der Stadtverwaltung bereitet den zweitägigen Impftermin am kommenden Freitag und Samstag in Löningen vor. Foto: Willi Siemer

Mit Hochdruck bereiten Linderns Gemeindeverwaltung und die Löninger Verantwortlichen der Stadtverwaltung weiter die Impftermine gegen das Corona- virus für die über 80-Jährigen der beiden Kommunen des Alten Amtes Löningen vor. Die Verantwortlichen waren am Freitag von der Kreisverwaltung unterrichtet worden, dass aufgrund der erwarteten Impfstoff-Menge die Senioren in Lindern, Löningen und Cappeln die erste Impfung erhalten. In Lindern werden am Samstag die 205 Frauen und Männer in der Sporthalle im Schulzentrum geimpft, die nach dem Aufruf der Kommune ihre Bereitschaft zur Teilnahme erklärt hatten.

In Lindern wollen sich 245 Senioren impfen lassen

Bürgermeister Hage freut sich über das große Interesse, dass sich in der sehr guten Quote zeige, denn 245 hätten geimpft werden können. Mit den bereits zwei Mal geimpften Bewohnern des Altenzentrums St. Katharina ergebe das nach dem zweiten Termin in drei Wochen einen sehr guten Schutz der Senioren vor der tödlichen Krankheit. In Löningen wird ab Freitag, jeweils ab 9.30 Uhr, von drei Teams in der Sporthalle an der Ringstraße geimpft. In der Stadtgemeinde haben sich 625 der 750 Berechtigten angemeldet. Das sei eine freudige Mitteilung aus der Kreisverwaltung gewesen, betont auch Löningens Bürgermeister Marcus Willen. Die umfangreichen Vorbereitungen mit den Vorgaben aus den Erfahrungen der ersten Veranstaltung dieser Art in Lastrup seien bereits angelaufen. Drei Bereiche der Sporthalle würden mit allem ausgerüstet, was nötig sei.

Die eigentlichen Impfungen finden in den Bereichen statt, wo sonst die Sportgeräte gelagert sind. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme werden seit gestern alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung  mit Schnelltests auf Corona untersucht. Beide Verwaltungen haben als zusätzliche Aufgabe durch den Wintereinbruch, die beiden Eingangsbereiche der Sporthallen von Schnee und Eis zu befreien. Hage und Willen dankten den Helfern vor allem der beiden Rote-Kreuz-Gruppen und der Freiwilligen Feuerwehr für ihre Bereitschaft, bei der reibungslosen Organisation zu helfen.

Die Senioren sollen pünktlich erscheinen

Beide Bürgermeister haben einige Bitten an die Senioren und ihre Begleiter, die allen Beteiligten die Organisation erleichtern. Sie bitten, pünktlich zu dem Zeitpunkt einzutreffen, der am Telefon genannt wurde. Pünktlich heiße vor allem nicht zu früh, da es aufgrund der Abstandsregeln keine Möglichkeit gebe, die Wartenden bereits einzulassen, so die beiden Bürgermeister. Es sollte Kleidung getragen werden, die es rasch ermöglicht, den Oberarm freizumachen. Es muss ein Lichtbildausweis zur zweifelsfreien Identifizierung mitgebracht werden. Neben einem Personalausweis reicht auch die Versichertenkarte der Krankenkasse.

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