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Liebfrauenschule Cloppenburg fährt mit 917 Schülern und 20 Bussen nach Rom

Die Fahrt soll eine Woche dauern und die Jahrgänge besichtigen getrennt voneinander die Stadt. Für viele Fünftklässler ist es die erste Klassenfahrt überhaupt. Corona spielt weiterhin eine Rolle.

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Freuen sich auf die Romfahrt: Daniela Völkerding (links), Lisa Langhorst, Dr. Christoph Penning, Markus Stindt (alle aus dem Planungsteam), Schulleiter Andreas Weber und Martina Bramlage. Ebenfalls zum Planungsteam gehören Katja Schade und Ulrike Köhn (nicht auf dem Foto). Foto: Niemeyer

Freuen sich auf die Romfahrt: Daniela Völkerding (links), Lisa Langhorst, Dr. Christoph Penning, Markus Stindt (alle aus dem Planungsteam), Schulleiter Andreas Weber und Martina Bramlage. Ebenfalls zum Planungsteam gehören Katja Schade und Ulrike Köhn (nicht auf dem Foto). Foto: Niemeyer

Im 3. Anlauf soll es nun endlich klappen: Am kommenden Freitag wollen 917 Schüler und 55 Lehrer der Liebfrauenschule Cloppenburg (ULF) sowie weitere Eltern und Begleitpersonen mit 20 Bussen nach Rom aufbrechen. Schulleiter Andreas Weber freue sich, ein Zeichen setzen zu können. "Wir blicken positiv in die Zukunft", sagt er mit Blick auf die schwere Corona-Zeit, in der Klassenfahrten mehr als 2 Jahre lang nicht möglich waren. 

Ursprünglich sollte die große Romfahrt bereits im Jahr 2020 stattfinden. Anlass war das "abiturfreie Jahr". Denn vor 2 Jahren gab es aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 auch am ULF kein Abitur. Corona kam allerdings dazwischen und machte dem Organisationsteam auch ein Jahr später einen Strich durch die Rechnung. 

Fahrt soll Gemeinschaftsgefühl stärken

Nun aber herrsche unter den Schülern eine gespannte Vorfreude, sagt Lehrerin Martina Bramlage. Alle Jahrgänge fahren mit. Während es für die Elftklässler bereits die 2. Fahrt innerhalb weniger Monate ist, ist die Romfahrt für viele Fünftklässler die erste Klassenfahrt überhaupt. Die Schüler seien ein wenig „coronageschädigt“, so Weber. Im Vorfeld hatte die Schule dem jüngsten Jahrgang deshalb ein Probeschlafen in der Jugendherberge an der Thülsfelder Talsperre angeboten. Nicht nur die Schüler, auch die Eltern der Fünftklässler seien zum Teil nervös. 

Aber die Fahrt ist komplett durchgeplant und mit dem Reiseunternehmen Höffmann Touristik aus Vechta stehe der Schule ein erfahrener Veranstalter zur Seite. Wie Lehrerin Daniela Völkerding aus dem Planungsteam erklärt, starten die Busse am Freitag um 15 Uhr vom Parkplatz am Museumsdorf aus. 24 Stunden später sollen sie in Rom ankommen. Zu den 20 Bussen gehöre auch ein "Sanitätsbus", falls sich Kinder vor Ort zum Beispiel Schürfwunden oder Insektenstiche zuziehen, erklärt Weber.

Auch wenn Corona in den Köpfen aktuell nicht mehr so präsent ist, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Also würden alle 997 Teilnehmer getestet, bevor sie in die Busse steigen. Zudem teste man auch vor Ort anlassbezogen und es gebe Quarantäne-Einrichtungen, sagt Weber.

Die Fahrt sei in der Größe neu für die Liebfrauenschule und ein "Highlight" für Schüler und Lehrer. Natürlich sollen die Schüler auch etwas über die Stadt lernen, zum Beispiel über das antike Rom. In erster Linie wolle man aber das Gemeinschaftsgefühl stärken, sagen Bramlage und Weber. Für einige Schüler sei die Fahrt auch eine Herausforderung. Bramlage habe ihren Schülern gesagt, dass sie eine eingeschworene Klassengemeinschaft bilden müssten und füreinander da sein sollten.

Heilige Messe mit Weihbischof Theising

Wie Völkerding erklärt, waren bereits 2020 im Vorfeld der geplanten Romfahrt T-Shirts verteilt worden, die die Schule jetzt wiederverwenden kann. Weil viele Abiturienten die Schule in der Zwischenzeit verlassen haben und einige Schüler aus den T-Shirts herausgewachsen sind, habe man eine Tauschbörse unter den Schülern eingerichtet. 

In Rom angekommen, beziehen die Schüler in 5er- und 6er-Gruppen Bungalows auf einem Platz am Rande Roms. In den darauffolgenden Tagen besichtigen die Schülerinnen und Schüler in Jahrgängen getrennt die italienische Hauptstadt. So gehören zum Beispiel das Kolosseum, das Forum Romanum, der Petersdom und die Spanische Treppe zu den Reisezielen. Einen Tag vor der Rückfahrt, am 14. September, besucht die Schule die Heilige Messe im Petersdom mit Weihbischof Wilfried Theising. 

Am 16. September (Freitag) will das ULF wieder in Cloppenburg ankommen und hoffentlich viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

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