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Liebfrauenschule bekommt in Rom Besuch aus Vechta

Gemeinsam mit Weihbischof Wilfried Theising verbringen die Schüler des Cloppenburger Gymnasiums die 2. Hälfte ihrer Romfahrt. Am Freitag sollen alle Beteiligten wieder zu Hause ankommen.

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Die Jahrgänge 8 bis 10 der Cloppenburger Liebfrauenschule auf den Stufen der Abtei Montecassino.  Foto: Bramlage

Die Jahrgänge 8 bis 10 der Cloppenburger Liebfrauenschule auf den Stufen der Abtei Montecassino.  Foto: Bramlage

Nach ereignisreichen ersten Tagen in der italienischen Hauptstadt mit einem straffen Programm reiste am Montagabend Weihbischof Wilfried Theising an, um die Schüler der Liebfrauenschule auf dem 2. Teil ihrer Romreise zu begleiten. Auch hinter dem Geistlichen lagen gut gefüllte Tage, war er doch mit der 4. Vollversammlung des Reformdialogs Synodaler Weg beschäftigt. In Rom angekommen, wurde Theising von einem überwältigten Schulleiter Andreas Weber und einer jubelnden Schülerschaft in Empfang genommen.

Am Dienstag stand für alle ein Ausflugstag auf dem Programm. Allerdings in verschiedenen Gruppe, denn mehr als 900 Schülerinnen und Schüler auf einmal sind für die eine oder andere Sehenswürdigkeit dann doch etwas viel. Für die Jahrgänge 5 bis 7 stand ein Besuch von Ostia Antica, dem Ausgrabungsgelände der antiken Stadt Ostia, der ursprünglichen Hafenstadt des antiken Rom, auf dem Programm. Diesen geschichtsträchtigen Ort erkundeten sie mithilfe einer Rallye. Im Anschluss daran bot der Strand die ersehnte Abkühlung.

Im Petersdom gab es eine gemeinsame Messe mit Weihbischof Theising

Die Jahrgänge 8 bis 10 besichtigten das Kloster Montecassino, wo sie ein Stück europäischer Mönchsgeschichte erlebten.
Anschließend ging es für sie weiter nach Pompeji, das unweit der Küste am Golf von Neapel liegt. Die weitläufige archäologische Stätte bot die Gelegenheit, die freigelegten Ruinen der Stadt zu besichtigen, die im Jahre 79 nach Christus durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurden.

Für die Jahrgänge der Oberstufe war Assisi das Ausflugsziel. Der Geburtsort des Heiligen Franziskus von Assisi und die Basilika San Francesco beeindruckten mit einmaligen Fresken von Giotto di Bondone, die das Leben Assisis in 28 Bildern zeigen und vor allem wegen ihrer Perspektive und Plastizität bemerkenswert sind.

Am Mittwoch, dem letzten vollen Reisetag in Rom, konnten die Schüler am Vormittag ihre Freizeit genießen und noch einmal in das italienische Hauptstadtflair eintauchen, bevor am Nachmittag die Heilige Messe im Petersdom mit Weihbischof Wilfried Theising gefeiert wurde. Dabei boten die Liebfrauenschüler in ihren blauen Schul-T-Shirts ein harmonisches Bild, das eine starke innere Verbundenheit zum Ausdruck brachte.

Die Rückfahrt dauert rund 24 Stunden

Den Abschluss der Reise bildete eine große Abschlussfeier auf dem Campingplatz, bevor es am Donnerstagmorgen auf die 24-stündige Rückreise einer lange vorbereiteten, ersehnten und gelungenen Schulfahrt geht. Am Freitag (16. September) soll der Tross mit 20 Bussen dann wieder in Cloppenburg ankommen und mehrere Hundert Jugendliche und natürlich auch Lehrkräfte mit viele schönen Erinnerungen zu Hause abliefern. Dann wartet auf alle Beteiligten wieder der Schulalltag. Die große Fahrt sollte eigentlich schon vor 2 Jahren stattfinden, konnte aber aufgrund der Corona-Lage erst jetzt im dritten Anlauf stattfinden.

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