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Lebensretter brauchen ein neues Motorboot

Die DLRG-Ortsgruppe beantragt einen Zuschuss. Es ist dringend. Eine Entscheidung über die Finanzspritze wollen die Fachpolitiker aber erst später fällen.

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Foto: Böckmann

Foto: Böckmann

Die Ortsgruppe Holdorf der Deutschen-Lebens-Rettungsgesellschaft leistet in vielen Bereichen wertvolle Arbeit – insbesondere beim Wachdienst in den Sommermonaten am Heidesee, aber auch in der Mitarbeit des Katastrophenschutzzuges im DRLG-Bezirk Oldenburger Land, in der allgemeinen Gefahrenabwehr im Landkreis Vechta und in vielen anderen Bereichen auch.

Das von den Holdorfer aktuell genutzte Motorrettungsboot ist allerdings irreparabel beschädigt, weshalb die Wasserrettungsorganisation einen Ersatz nach eigenen Angaben für unumgänglich hält. Dazu kommt, dass der aktuell verwendete Zweitakt-Außenbordmotor aus dem Jahr 1992 nicht mehr den aktuellen Umweltansprüchen genügt und nicht mehr zwingend zuverlässige Dienste verrichten kann, wie Schatzmeister Bernd von Lehmden im jüngsten Holdorfer Jugend-, Kultur- und Sozialausschuss (JKS) erklärte. Von Lehmden warb bei den Fachpolitikern um den beantragten Zuschuss von 7.500 Euro bei einer Gesamtsumme von 15.000 Euro für ein neues Motorrettungsboot.

Die Ausschussmitglieder bejahten das Anliegen einer Neuanschaffung grundsätzlich. Angesichts der unklaren Haushaltslage wegen der Corona-Pandemie und weil das Boot erst 2021 gekauft werden soll, trafen die Ratspolitiker – wie auch beim Antrag des Tennisvereins Holdorf für 2 Allwetterplätze – allerdings noch keine Beschlussempfehlung. Sie verwiesen das Thema deshalb erst einmal wieder zurück in die Fraktionen.


Aus dem Gemeinderat:

  • In der Straße „Im Bäkeesch“ vor der neuen Kita fahren nach einer Kontrolle der Gemeinde 13 Prozent der Verkehrsteilnehmer schneller als die erlaubten 30 Stundenkilometer. Die Gemeinde möchte die Situation weiter beobachten.
  • Der Antrag der Verwaltung auf eine Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in der Straße „In den Wiesen“ lehnt der Landkreis Vechta ab. Begründung: Es gibt dort keine Unfälle.
  • Die Arbeiten am neuen Kreisel/Eisel auf der Bundesstraße 214 soll Ende Oktober beendet sein.
  • Die Anlieger der Straße „Am Dorfplatz“ in Fladderlohausen haben sich bei der Gemeinde für die Durchfahrtsperre bedankt.
  • Trotz Corona konnten noch 37 Ferienpassaktionen durchgeführt werden (Vorjahr: 52). Die Teilnehmerzahl war Corona-bedingt jedoch deutlich reduziert als 2019.
  • Die Jahresberichte verschiedener sozialer Einrichtungen (u.a. Andreaswerk, SKM, Caritas) sind im Rathaus im Zimmer 4 einsehbar.

Der OM online Podcast. Thema  der neuen Ausgabe sind Kunstrasenplätze im Oldenburger Münsterland. Welche Halme sind die besten, wie steht es um Ökologie und Nachhaltigkeit? Und was haben geschredderte Olivenkerne mit dem Thema zu tun?  Jetzt reinhören! 

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