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Lars Freiberg und Jonas Leuschner wollen Feuerwehr-Nachwuchs bekannt machen

Die beiden Ehrenamtlichen sind für die Öffentlichkeitsarbeit der Cloppenburger Kreisjugendfeuerwehr zuständig. Dort hat es auch einen Wechsel der Führungsriege gegeben.

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Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit: Lars Freiberg (links) und Jonas Leuschner. Foto: Kreisjugendfeuerwehr

Zuständig für Öffentlichkeitsarbeit: Lars Freiberg (links) und Jonas Leuschner. Foto: Kreisjugendfeuerwehr

Neue Führungsriege bei der Kreisjugendfeuerwehr: Weil Arthur Kasperczyk auch der Gemeindebrandmeister in Bösel ist, hat er für das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes nicht wieder kandidert. Sein Nachfolger ist David Middendorf; Henning Hibben und Jan Wasserthal sind seine Stellvertreter. "Als Team werden sie die kommenden Aufgaben in den nächsten 3 Jahren gemeinsam angehen", heißt es auf der Facebookseite. Die jetzigen Verantwortlichen seien alle aus Jugendfeuerwehren hervorgegangen.

Unterdessen wollen Jonas Leuschner und Lars Freiberg die Kreisjugendfeuerwehr noch bekannter machen, sie sind für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. "Wir haben 450 Kinder in 16 Jugend- und 2 Kinderfeuerwehren", erklärt Leuschner. Neben Facebook und Instagram sei auch eine eigene Homepage in der Zukunft denkbar. Es sei wichtig, online präsent zu sein. "Viele warten schon immer nach Veranstaltungen darauf, dass etwas gepostet wird", berichtet Freiberg. 

Bei der jüngsten Versammlung: Arthur Kasperczyk (FF Bösel), Jan Wasserthal (FF Ramsloh), David Middendorf (FF Cloppenburg), Henning Hibben (FF Barßel) Stefan Abshof (stellvertretender Kreisbrandmeister), Matthias Schule (Ortsbrandmeister Ramsloh). Foto: KreisjugendfeuerwehrBei der jüngsten Versammlung: Arthur Kasperczyk (FF Bösel), Jan Wasserthal (FF Ramsloh), David Middendorf (FF Cloppenburg), Henning Hibben (FF Barßel) Stefan Abshof (stellvertretender Kreisbrandmeister), Matthias Schule (Ortsbrandmeister Ramsloh). Foto: Kreisjugendfeuerwehr

Die Nachwuchsarbeit sei wichtig, um auch künftig die Einsatzbereitschaft der Wehren zu sichern. "Eigentlich sollte jede Feuerwehr eine Jugendgruppe haben", sagt Freiberg. Er selbst ist wie Leuschner ebenfalls schon früh bei den Rettungskräften ins Ehrenamt eingestiegen. Die heutige Kinderfeuerwehr ist für 6- bis 10-Jährige möglich. Die Jugendfeuerwehr variiert von Kommune zu Kommune, hier sind 10- bis 16- oder bis 18-Jährige vertreten. "Man fiebert dann am Ende schon auf den Wechsel in die aktive Wehr hin", erinnern sich Leuschner und Freiberg an ihre eigene Vergangenheit.

Neben den Veranstaltungen in den jeweiligen Ortsgruppen gibt es kreisweite Termine wie das Pfingstzeltlager oder verschiedene Wettkämpfe. Auch hier könne man sich präsentieren und in Kontakt mit Menschen treten, um für den Dienst zu werben. Für Leuschner sei positiv, dass man innerhalb der Gruppe einen Zusammenhalt spürt und Teambuilding lernt: "Man verlässt sich aufeinander und vertraut sich gegenseitig". Freiberg ergänzt, dass die Arbeit facettenreich sei und man dabei auch fit bleibe. "Und man kann sein Hobby lange ausüben, der aktive Dienst ist bis einschließlich 67 Jahren möglich", sagt er.  

Beim Nachwuchs gebe es auch viele Quereinsteiger

Mit Lehrgängen könne man zudem die eigens gesteckten Ziele erreichen, in der Jugendfeuerwehr stehen je nach Größe ein bis zwei Termine in der Woche auf dem Programm. Die Suche nach ehrenamtlichen Betreuern gestalte sich nicht schwierig, Leuschner selbst ist zurzeit auch noch für die Cloppenburger Abteilung verantwortlich. "Ich komme aus einer Feuerwehr-Familie", sagt er. Seine Brüder und sein Vater seien ebenfalls dort ehrenamtlich tätig. Beim Nachwuchs gebe es aber auch viele Quereinsteiger, die in ihrem Umfeld noch keine Berührung mit der Feuerwehr gehabt hätten. 

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