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Landvolkgespräche mit Tennet geplatzt

Gespräche zwischen Landvolk und Tennet gescheitert: Ziel war, Entschädigungsregelungen für die vom Trassenbau betroffenen Landwirte zu finden. Doch dazu kommt es erstmal nicht.

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Strommast auf dem Acker: Die Landvolkverbände fordern höhere Entschädigungen für betroffene Landwirte. Foto: dpa

Strommast auf dem Acker: Die Landvolkverbände fordern höhere Entschädigungen für betroffene Landwirte. Foto: dpa

Die Gespäche zwischen den drei Landvolkverbänden Oldenburg, Ammerland und Cloppenburg mit dem Netzentwickler Tennet sind gescheitert. Der Grund: Die Verbände halten das Entschädigungsangebot von Tennet für nicht ausreichend.

Die Planungen für den Leitungsbau zwischen Conneforde, Cloppenburg und Merzen laufen derzeit. Die Verhandlungen über einen Rahmenvertrag, der die Entschädigungsmodalitäten für betroffene Landwirte regeln sollte, seien aufgrund vielfacher Anfragen der Mitglieder der drei Landvolkverbände aufgenommen worden, schreiben deren Geschäftsführer. Sie seien letztlich aber daran gescheitert, dass die Entschädigungen für die landwirtschaftlichen Betriebe, die betroffen sind, viel zu gering waren. Die Marktsituation in der Fläche sei dabei nicht ausreichend berücksichtigt worden und spiegele sich in den Angeboten „überhaupt nicht“ wider. Dies gelte zum einen für die Leitungstrasse und zum anderen auch für die Entschädigungen für Maststandorte.

Die Gespräche ruhen jetzt. Die Verbände bleiben aber nach eigenen Angaben weiterhin verhandlungsbereit. Falls Tennet Einzelverhandlungen aufnimmt, stehen  sie den Landwirten beratend zur Verfügung. Kritik üben sie an den vorbereitende Maßnahmen an den Maststandorten. Sie fänden ohne ausreichende Mitteilung an die Grundstückseigentümer statt.

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