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Landkreis Vechta, Steinfeld und Holdorf bereiten Tauschgeschäft vor

Im Fokus steht ein Wechsel der Straßenbaulastträgerschaft. Hierfür ist allerdings zunächst eine Sanierung nötig.

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Die Industriestraße zwischen Holdorf und Steinfeld soll zu einer Kreisstraße werden: Vorher muss diese aber noch von den Gemeinden saniert werden. Foto: Bernhardt

Die Industriestraße zwischen Holdorf und Steinfeld soll zu einer Kreisstraße werden: Vorher muss diese aber noch von den Gemeinden saniert werden. Foto: Bernhardt

In Steinfeld wird es keine Bürgerbefragung zum Thema "Straßenausbaubeiträge" geben. Der Antrag der UWG-SPD-Gruppe wurde in der letzten Sitzung der aktuellen Legislaturperiode des Gemeinderates abgelehnt. 13 Ratsfrauen und Herren stimmten dabei gegen Antrag, 6 dafür. 

Steinfeld hofft auf faire  Kostenteilung mit Holdorf

Eine weitere Neuigkeit: Zwischen dem Landkreis Vechta sowie den Gemeinden Holdorf und Steinfeld kam es zu erneuten Gesprächen bezüglich einer Umstufungsvereinbarung von Teilen der Kreisstraße 274. Der hat der Steinfelder Rat unter dem Vorbehalt zugestimmt, dass die Gemeinde Holdorf sich ebenfalls „angemessen“ an den fallenden Projektkosten beteiligt.

Konkret geht es um den Steinfelder Damm in Langenberg und die Handorfer Straße in Steinfeld. Diese Abschnitte sollen in den Verantwortungsbereich der Gemeinden Holdorf und Steinfeld wechseln. Sprich: Sie werden Gemeindestraßen. Die 2008 fertiggestellte Verbindungsstraße zwischen Steinfeld und Holdorf wiederum bekäme im Gegenzug den Status der Kreisstraße. 

Allerdings: Die Industriestraße braucht vorab eine Sanierung. Sie ist marode. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf circa 2 Millionen Euro. Durch eine Förderung von 60 Prozent beträgt der gemeindliche Anteil demnach noch 1,1 Millionen Euro. An ihm, so der Wunsch der Steinfelder, sollen auch die Holdorfer sich beteiligen.


Thema war außerdem der Bebauungsplan Nummer 86; er regelt die Wohnbebauung an der Graf-von-Galen-Straße. Der Plan soll erneut öffentlich ausgelegt werden. Der Grund: Ein Gutachter hatte festgestellt, dass Feldlerchen dort eine Brutstätte haben. Nun muss zunächst eine geeignete Ersatzfläche gefunden werden, bevor es weitergehen kann.

Des Weiteren haben die Ratsmitglieder Jürgen Frilling  zum Bezirksvorsteher für den Bezirk "Mühlen 1" bestellt. Vorgänger Josef Rohe-Krebeck hatte sein Amt aus Altersgründen aufgegeben.

Bürgermeisterin Manuela Honkomp informierte in der Sitzung zudem über einige Beschlüsse des Verwaltungsausschusses. Weitere Leistungen zwecks des Baus einer Mensa und der Erweiterung der St. Johannes-Schule seien ausgeschrieben worden, hieß es. Das Projekt mache Fortschritte. Auch der Auftrag für den Kauf eines Einsatzleitwagens für die Feuerwehr Steinfeld soll vergeben werden. Außerdem sollen in die 4 Großfahrzeuge der Feuerwehr Abbiegeassistenzsysteme eingebaut werden. Dafür erhalte die Gemeinde eine Förderung von 75 Prozent, so Honkomp.

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