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Landkreis Vechta packt "Starter-Pakete" für Flüchtlinge

Die Vertreter der Verwaltung haben gemeinsam mit Caritas, Maltesern sowie SkF und Caritas-Sozialwerk eine Spendenaktion gestartet. Die Pakete enthalten unter anderem 30 Euro und FFP2-Masken.

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Ziehen an einem Strang: Malteser-Diözesan-Leiter Ludger Ellert (von links), Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe, Landrat Tobias Gerdesmeyer, Malteser-Diözesan-Geschäftsführer Frank Rieken und Malteser-Referent Stephan Grabber.   Foto: Steinkamp

Ziehen an einem Strang: Malteser-Diözesan-Leiter Ludger Ellert (von links), Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe, Landrat Tobias Gerdesmeyer, Malteser-Diözesan-Geschäftsführer Frank Rieken und Malteser-Referent Stephan Grabber.   Foto: Steinkamp

Sie ziehen an einem Strang, um den Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen: Vertreter des Landkreises Vechta haben gemeinsam mit Caritas und Maltesern eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Kriegsflüchtlinge sollen bei ihrer Ankunft im Kreis ein „Starter-Paket“ bekommen. Darin enthalten sind laut Pressemitteilung 30 Euro pro Person, ein Stadtplan der jeweiligen Kommune und des Landkreises sowie wichtige Adressen sozialer Einrichtungen. FFP2-Masken sollen ebenfalls enthalten sein sowie, bei Bedarf, eine kostenlose Sim-Karte. Unterstützt werde die Aktion auch vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) sowie vom Caritas-Sozialwerk.

Das „Starter-Paket“ bekommen die Geflüchteten, die sich im Rathaus in einer der zehn Gemeinden des Landkreises melden und von dort eine Bestätigung mitbringen. Neben dem Hilfspaket seien weitere Projekte, wie Stadtrundgänge, Internationale Cafés, Spielenachmittage für Kinder, Ratgeber in ukrainischer Sprache, und ganz grundsätzlich unbürokratische Hilfe geplant.

„Der Landkreis Vechta soll für die Kriegsflüchtlinge ein Ort sein, an dem sie sich von Anfang an sicher und willkommen wissen. Die gemeinsame Aktion von Landkreis, Caritas und Maltesern setzt genau hier an und bietet erste Orientierung für das Leben in unseren Kommunen. Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, diese Initiative zu unterstützen“, wird Landrat Tobias Gerdesmeyer in der Pressemitteilung zitiert.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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