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Landkreis Cloppenburg meldet Geflügelpest-Fall in Garrel

Es ist bereits der 8. Ausbruch der Tierseuche in einem Stall im Landkreis Cloppenburg. Die Puten wurden bereits getötet. Der neue Fall hat Auswirkungen auf die Beobachtungs- und Sperrbezirke.

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Foto: M.Niehues

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Der Landkreis Cloppenburg meldet am Sonntag einen neuen Vogelgrippe-Ausbruch in der Gemeinde Garrel. Demnach sei das hochpathogene Influenza-Virus H5N8 in einem Betrieb nachgewiesen worden. Der Bestand von 12.800 Puten sei bereits am Samstag "tierschutzgerecht getötet und beseitigt" worden, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

Nach dem neuen Ausbruch verändert der Landkreis Cloppenburg die bereits bestehenden Sperr- und Beobachtungsbezirke – aber nur geringfügig, wie Kreissprecher Frank Beumker mitteilte. Das von der Behörde zur Eindämmung der Geflügelgrippe angeordnete Wiedereinstallungsverbot für Puten gelte für die Gemeinden Emstek, Bösel, Garrel sowie für die Stadtgebiete Cloppenburg und Friesoythe. Der Landkreis werde eine aktualisierte Allgemeinverfügung zur Seuchenbekämpfung veröffentlichen.

Der Fall in der Gemeinde Garrel ist bereits der 8. Ausbruch in einem Betrieb im Landkreis Cloppenburg. Bisher seien davon 88.800 Puten betroffen gewesen. Den ersten Nachweis der hochgefährlichen Tierseuche gab es kurz vor Weihnachten in der Cloppenburger Bauerschaft Kellerhöhe.

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