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Land verbietet Kreis Vechta Pilotprojekt mit Betriebsärzten: 13.000 Corona-Impfdosen bleiben erst einmal liegen

Die Kreisverwaltung wollte eine Corona-Sonderimpfaktion in Schlachthöfen, Zerlegebetrieben und sonstigen Unternehmen der Ernährungsbranche. Die Aktion ist jetzt erst einmal abgeblasen.

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Corona-Impfstoff von Astrazeneca: 13.000 zusätzliche Dosen des Vakzins könnten im Kreis Vechta verimpft werden. Das Land hat die geplante Abgabe über Betriebsärzte jetzt aber untersagt. Foto: dpa / Sauer

Corona-Impfstoff von Astrazeneca: 13.000 zusätzliche Dosen des Vakzins könnten im Kreis Vechta verimpft werden. Das Land hat die geplante Abgabe über Betriebsärzte jetzt aber untersagt. Foto: dpa / Sauer

In Zusammenarbeit mit niedergelassenen Haus- sowie Betriebsärzten wollte der Landkreis Vechta zeitnah und flächendeckend eine weitere Corona-Sonderimpfaktion starten. Mit einem Sonderkontingent von 13.000 Impfdosen des Vakzins von Astrazeneca hätte in Schlacht- und Zerlegebetrieben, Obst- und Gemüseanbaubetrieben und anderen Betrieben der Ernährungswirtschaft geimpft werden können. Hätte. Die Aktion war zwar vorbereitet, aber "leider hat uns das Niedersächsische Sozialministerium dieses Vorgehen untersagt", bedauerte Landrat Herbert Winkel am Freitag (14. Mai). Das Land will die Betriebsärzte nicht eher als zu dem von ihm vorgesehenen Termin für den Start in den Unternehmen – man spricht vom 7. Juni – in die Firmen lassen.

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