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Kurze Nacht für die Festivalcrew: Nun kommt "Ladioo – Das Party Open Air"

Das Publikum darf sich auf einen stimmungsvollen Musikmarathon auf dem Stoppelmarktgelände in Vechta freuen. Dabei soll es genauso friedlich zugehen wie bei "Tante Mia tanzt".

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Vom Ballermann auf das Stoppelmarktgelände: Peter Wackel gehört zu den bekanntesten deutschen Sängern bei Mallorca-Shows. Nun steht er bei der Premiere von „Ladioo – Das Party Open Air“ in Vechta auf der Bühne.  Archivfoto: dpa

Vom Ballermann auf das Stoppelmarktgelände: Peter Wackel gehört zu den bekanntesten deutschen Sängern bei Mallorca-Shows. Nun steht er bei der Premiere von „Ladioo – Das Party Open Air“ in Vechta auf der Bühne.  Archivfoto: dpa

Kurze Nacht für die Festivalcrew auf dem Stoppelmarktgelände in Vechta: Der letzte Auftritt bei „Tante Mia tanzt“ ist gerade verstummt, da laufen schon die Vorbereitungen für das nächste Event. Es herrscht rege Betriebsamkeit rund um die Bühnen sowie Getränke- und Imbissstände. Schließlich soll die Premiere von „Ladioo – Das Party Open Air“ am Samstag (28. Mai) noch einmal die Massen mobilisieren.

Das Publikum dürfte bei dieser Veranstaltung freilich ein etwas anderes sein. Während am Himmelfahrtstag noch House und Techno die Besucher elektrisierten, kommen nun die Freunde der Schlagerszene sowie der 1990er und 2000er Jahre auf ihre Kosten. „Das ist ein Event, das Jung bis Alt anspricht. Eine große Open-Air-Party mit bekannten Top-Hits und Live-Acts, die gefühlt jeder kennt“, sagt Veranstalter Ralf Klaaßen.

Mit Mickie Krause kommt ein Vertreter der Schlagerszene, der durch seine Auftritte beim Stoppelmarkt eine besondere Beziehung zu Vechta hat. Nach seiner überstandenen Krebserkrankung und der pandemiebedingten Zwangspause startet der Münsterländer wieder richtig durch. Im Interview mit OM-Online hat er bereits angekündigt: „Ich hab' richtig Bock, auf die Bühne zu gehen.“

Mit Peter Wackel und Tobee sind weitere Stimmungskanonen am Start, die sich am Ballermann regelmäßig die Klinke in die Hand geben. Ihnen wollen Anna-Maria Zimmermann und die Atzen in nichts nachstehen. Zahlreiche Hits zum Mitsingen und Tanzen haben unter anderem auch Lou Bega, Loona und Culture Beat im Gepäck. Insgesamt 12 Acts werden den Musikmarathon bestreiten.

Jahrmarkt-Charakter bleibt erhalten

Die Party spielt sich vor der großen Hauptbühne mit der LED-Wand ab, wo am Himmelfahrtstag noch tausende Besucher in „Tante Mias Tanzgarten“ abfeierten. Die beiden anderen Open-Air-Bühnen sind nicht mehr notwendig und am Freitag abgebaut worden. Das Palastzelt steht noch, ist für „Ladioo“ aber nicht eingeplant. Der Jahrmarkt-Charakter bleibt mit Riesenrad und Kettenflieger erhalten.

Was sich der Veranstalter neben einer guten Stimmung wünscht, ist ein reibungsloser Verlauf des Events. Bei „Tante Mia tanzt“ hat es diesbezüglich keine nennenswerten Probleme gegeben. Laut Mitteilung der Polizei verlief das Electro-Festival „insgesamt friedlich und ohne besondere polizeilich herausragende Vorkommnisse“. In der Spitze hätten sich etwa bis zu 21.000 Besucher auf dem Gelände aufgehalten.

Während des Veranstaltungsverlaufs hätten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vereinzelt Personen angetroffen, die Betäubungsmittel mitführten, so die Polizei weiter. Gegen diese Personen hätten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. In drei Fällen sei es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Festivalbesuchern gekommen.

Electro-Festival verläuft ruhig für die Malteser

Auch die Bilanz des Sanitäts- und Rettungsdienstes sowie der Feuerwehr fällt äußerst positiv aus. Die Malteser hätten während des Electro-Festivals insgesamt 75 Hilfeleistungen verzeichnet, berichtete Bereichsleiter Oliver Peters am Freitag auf Anfrage. Zwölf Patienten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Aber es seien keine schwerwiegenden Fälle gewesen. Es habe sich überwiegend um Fuß- oder Handverletzungen, Kreislaufprobleme oder Alkohol gehandelt.

„Es war sehr ruhig für unsere Helfer“, resümierte Peters. Er sei positiv überrascht von der Veranstaltung, zumal es hier auch keine für solche Events typischen Drogenprobleme gegeben habe. Was sich zudem bewährt habe, sei der gänzliche Verzicht auf Gläser und Aluflaschen. Dadurch würden Schnittverletzungen vermieden. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, der Agentur „plus2event“, sei in diesem Jahr wieder sehr gut.

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