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Kulturfreunde in Höltinghausen erfinden sich neu

Die "Hölker Kulturfreunde +" wollen niedrigschwellige kulturelle Angebote in der Gemeinde Emstek schaffen. Die ersten Termine stehen schon fest.

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Mitglieder der "Hölker Kulturfreunde +" und Familie Oevermann freuen sich auf das Freiluftfrühstück und den "Apfelschnack". Foto: Schrimper. 

Mitglieder der "Hölker Kulturfreunde +" und Familie Oevermann freuen sich auf das Freiluftfrühstück und den "Apfelschnack". Foto: Schrimper. 

Unter neuem Namen wollen sie nun nach vorne blicken und wieder für Abwechslung im Dorf sorgen: Mitglieder des aufgelösten „Kulturkreises Höltinghausen und umzu“ haben sich unter dem Namen „Hölker Kulturfreunde +“ neu zusammengefunden und planen bereits die ersten Aktionen. So ist für Sonntag (12. September) ein Freiluftfrühstück auf dem Hof von Familie Oevermann, Flachsmoor 2, geplant. Für Sitzgelegenheiten – auch bei schlechtem Wetter – ist gesorgt. Ein Büfett sei coronabedingt nicht möglich, stattdessen könne sich jeder sein Frühstück selbst mitbringen, sagen die Organisatoren. Los geht es um 10 Uhr. „Wer Interesse hat, Musik anzubieten, kann auch gern eine Gitarre mitbringen“, sagt Heike Kulessa. 

Wie Kulessa betont, sei es Ziel der „Hölker Kulturfreunde +“, ähnliche Angebote wie der aufgelöste Kulturkreis auf die Beine zu stellen – nur niedrigschwellig. Warum es zur Auflösung des Kulturkreises gekommen ist, wolle man nicht weiter thematisieren. Auftritte von Musikgruppen oder Autorenlesungen seien denkbar – und das nicht nur in Höltinghausen, sondern auch in anderen Teilen der Gemeinde Emstek. Die Akteure sollten allerdings aus der Region kommen. „Wir wollen nicht jemanden ‚einfliegen‘“, so Kulessa. Zu ihren Mitstreitern gehören Siegfried Schwarzer, Sebastian und Oxana Oevermann, Leslie Pöhler, Astrid Brüning, Sigrid Ortmann, Walter Blömer, Werner Espelage, Lutz Kaminski und Sigrid Tebben. Er könne sich gut vorstellen, eine Sambagruppe zu initiieren, sagt Siegfried Schwarzer. Auch ein Hobbymarkt und Feste seien möglich. Langfristig strebe man eine Vereinsgründung der Kulturfreunde an.

Interessierte können selbst Saft pressen

Die nächsten Termine stehen bereits fest: So wird wieder zum „Apfelschnack“ auf den Hof Oevermann eingeladen. Am 18. September (Samstag), am 2. und am 16. Oktober (jeweils Samstag) können alle Interessierten von 9 bis 12 Uhr vorbeikommen und mitgebrachtes Obst wie Äpfel, Birnen und Quitten selbst an einer Presse zu Saft verarbeiten. Auch Kinder können sich an einer kleinen, historischen Saftpresse versuchen. Auf diese Weise soll ein Stück Alltagskultur lebendig erhalten werden. In die Aktion soll auch der Lehmbackofen auf dem Hof mit einbezogen werden, in dem Interessierte mitgebrachte Teiglinge backen können.

Wer am Freiluftfrühstück oder am „Apfelschnack“ teilnehmen möchte, wird gebeten, sich bei Siegfried Schwarzer unter Telefon 04473-947017 oder per Handy unter der Nummer 0162-9833084 anzumelden. Wer sich den Kulturfreunden anschließen möchte, kann sich ebenfalls bei ihm melden.

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