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Kreisverwaltung kündigt eigene Impfhotline an

Das Cloppenburger Gesundheitsamt meldet am Donnerstag 49 neue Coronafälle und einen weiteren Todesfall, der in Zusammenhang mit einer Infektion steht.

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Symbolfoto: dpa

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Das Cloppenburger Gesundheitsamt meldet am Donnerstag einen weiteren Todesfall, der in Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus steht. "Es handelt sich dabei um eine 93-jährige Frau aus Löningen", berichtet Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl. Damit hat sich die Zahl der coronabedingten Todesfälle auf nunmehr 130 erhöht.

Erneut gestiegen ist auch die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Landkreis Cloppenburg. Wie das Gesundheitsamt berichtet, liegen 49 Infektionen aus 11 von 13 Städten und Gemeinden vor - einzige Ausnahmen sind Lastrup und Lindern. Demgegenüber stehen 29 Personen, die seit Donnerstag als genesen gelten. Damit zählt der Landkreis Cloppenburg 406 aktuelle Coronafälle. Die meisten neuen Fälle werden am Donnerstag erneut aus Garrel (12) gemeldet.

Die Lage in den 3 Krankenhäusern im Kreisgebiet: Zurzeit müssen 16 infizierte Patienten stationär behandelt werden. 2 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Laut Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (kurz: DIVI) müssendiese beiden Patienten beatmet werden. Nach derzeitigem Stand (25. Februar, 12.15 Uhr) sind 23 von 28 Intensivbetten belegt.

Wie bereits berichtet meldet das Landesgesundheitsamt am Donnerstag für den Landkreis Cloppenburg eine weiter angestiegene 7-Tagesinzidenz von 144,7. Aktuell stehen 732 Einwohner des Landkreises unter amtlich angeordneter Quarantäne.

Auch der sechste Totenschein einer im Emsteker Seniorenzentrum verstorbenen Person sei nun vom Gesundheitsamt geprüft worden, berichtet Rühl am Donnerstag. "Auch darin wurden keine Auffälligkeiten gefunden, die eine Obduktion rechtfertigen würden."

Impfhotline soll kommende Woche freigeschaltet werden

Wie bereits am Mittwoch berichtet, bereitet die Kreisverwaltung die nächste Phase der Impfkampagne vor. Kreissprecher Rühl kündigte eine kreiseigene Impfhotline an, die "in der kommenden Woche freigeschaltet" werde.  Über den genauen Zeitpunkt werde in der kommenden Woche informiert. Der Landkreis bittet seine Bürger um etwas Geduld, bis wichtige Fragen geklärt sind. „Die vielen Anrufe behindern derzeit die Arbeit der zuständigen  Mitarbeiter und sorgen für Verzögerungen", betont Landrat Johann Wimberg.

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