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Kreisstadt macht in Ranking eine gute Figur

Eine bundesweite Studie belegt es: Vechta ist in den Top 50 der erfolgreichsten Handelsstädte mit bis zu 75.000 Einwohnern. Bürgermeister Kristian Kater will sich darauf aber nicht ausruhen.

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Vorne mit dabei: 67 Indikatoren wurden für das Ranking ausgewählt. Vechta landete in Niedersachsen auf Platz 7.   Foto: Hartjens

Vorne mit dabei: 67 Indikatoren wurden für das Ranking ausgewählt. Vechta landete in Niedersachsen auf Platz 7.   Foto: Hartjens

Vechta zählt laut einer aktuellen Studie des Magazins „Kommunal“ in Deutschland zu den 50 erfolgreichsten Handelsstädten mit einer Größe von bis zu 75.000 Einwohnern. Im Ranking „Handelsorientierte Mittelstädte“, das die Zeitschrift in Zusammenarbeit mit der Contor GmbH veröffentlicht hat, wird die Kreis- und Universitätsstadt auf Platz 49 geführt. In Niedersachsen erreicht Vechta laut Pressemitteilung den 7. Platz, unter anderem hinter dem bundesweiten Sieger: Winsen an der Luhe.

Kommunal und Contor haben sich nach eigenen Angaben die Frage gestellt, in welchen Städten dem Handel eine besondere Bedeutung zukommt und in welchen dieser Städte gleichzeitig eine hohe Lebensqualität geboten wird. Die Analysten erfassten die Daten von 587 Städten mit einer Größe zwischen 20.000 Und 75.000 Einwohner.

Vechta schnitt in Sachen Handel und Jugend besonders gut ab

Zu zwei Dritteln wurden sogenannte Handelsindikatoren bewertet, das sind etwa der Beschäftigtenanteil im Handel oder auch die Bruttowertschöpfung im Dienstleistungsbereich. Zu einem Drittel wurden Daten zum Thema Lebensqualität bewertet, zum Beispiel Arbeitslosenanteil, die Zahl der Einfamilienhäuser oder auch die Steuereinnahmen der Stadt. Der Hintergrund laut Kommunal und Contor: „Wer in diesen Bereichen gute Werte hat, hat in vielen Fällen auch eine belebte und erfolgreiche Innenstadt.“ Insgesamt wurden 67 Indikatoren für das Ranking ausgewählt.

Vechta schnitt unter anderem bei Faktoren wie dem Beschäftigtenanteil im Handel und dessen Entwicklung überdurchschnittlich gut ab, ebenso beim Anteil der Jugend an der Bevölkerung, bei der Entwicklung der Bevölkerungszahl, der Zahl der Einfamilienhäuser und der Entwicklung im Bereich Wohnungen sowie beim Arbeitslosenanteil.

„Die Studie bestätigt, dass Vechta ein guter Handelsstandort und Lebensmittelpunkt ist“, freut sich Bürgermeister Kristian Kater. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Leistung. Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen.“

Die Innenstadt soll weiterentwickelt werden

Die Stadt Vechta unternimmt daher Anstrengungen, insbesondere die Innenstadt weiterzuentwickeln und hat sich jüngst auf Fördermittel in Höhe von insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro aus Bundes- und Landesprogrammen beworben. Mit dieser Förderung sollen Projekte und Programme für die Innenstadt umgesetzt werden, die auch dem Handel zugutekommen sollen. Außerdem stellt die Stadt Vechta einen Antrag auf die Aufnahme in das Städtebauförderprogramm des Landes. Zusammen mit einem Fachbüro hat die Verwaltung Konzepte für das Gebiet „Neuer Markt/Innenstadt“ und das Quartier „Antoniusstraße“ erarbeitet, um diese Bereiche städtebaulich weiterzuentwickeln.

„Die guten Ergebnisse vieler Studien in den vergangenen Jahren sehen wir natürlich gerne. Wir bleiben aber am Ball, damit Vechta weiterhin lebenswert und lebhaft bleibt“, sagt Bürgermeister Kater.

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