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Krankenhaus-Stiftung wirbt um neue Ärzte für die Region

In Deutschland fehlen Ärzte und die Medizin-Studienplätze sind knapp. Die Kliniken vor Ort kooperieren darum mit der Uni Prag. Nun gibt es eine Infoveranstaltung.

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Mehr Ärzte für die Region: Angehende Mediziner können an der Karls-Universität in Prag ihre Theorieausbildung machen, während große Teile der Praxisphasen im Oldenburger Münsterland stattfinden. Symbolfoto: dpa / Stratenschulte

Mehr Ärzte für die Region: Angehende Mediziner können an der Karls-Universität in Prag ihre Theorieausbildung machen, während große Teile der Praxisphasen im Oldenburger Münsterland stattfinden. Symbolfoto: dpa / Stratenschulte

Die Schwester-Euthymia-Stiftung möchte mehr Ärztinnen und Ärzte für die Region gewinnen. Darum wurde vor einiger Zeit eine Kooperation mit der Karls-Universität in Prag ins Leben gerufen. Angehende Mediziner können an der Ersten Medizinischen Fakultät der Karls-Universität ihre Theorieausbildung machen, während große Teile der Praxisphasen im Oldenburger Münsterland stattfinden. Im Zuge der Zusammenarbeit sollen nun Stipendien vergeben werden.

Dafür gibt es zwei Informationsveranstaltungen im Oldenburger Münsterland. Laut einer Mitteilung lädt die Schwester-Euthymia-Stiftung Gymnasiasten aus der Region zu diesen ein. Sie finden am 13. September (Dienstag) in Vechta um 17 Uhr im Niels-Stensen-Werk, Raum Amsterdam (Bürgermeister-Möller-Platz 1) und am 15. September (Donnerstag) in Cloppenburg um 17 Uhr im St.-Josefs-Hospital Cloppenburg, Mariensaal (Krankenhausstraße 13) statt.

Kooperation soll für Abhilfe bei Problemen mit Medizinstudienplätze sorgen

Die Kooperation mit der Karls-Universität sei von der Schwester-Euthymia-Stiftung mit den Krankenhäusern in Damme, Lohne, Vechta und Cloppenburg initiiert worden, da es in Deutschland zu wenige Medizinstudienplätze gebe. Die Kooperation mit der Karls-Universität in Prag solle dazu beitragen, Abhilfe zu schaffen, heißt es seitens der Stiftung. „Wir haben die renommierte Karls-Universität in Prag mit dem Ziel angesprochen, Ärzte für unsere Region auszubilden“, wird Ulrich Pelster, Vorstand der Stiftung, zitiert.

Schon jetzt gebe es Absolventen der Medical School Prag, die erfolgreich als Assistenzärzte in den OM-Kliniken tätig seien und über ihre positiven Erfahrungen immer wieder berichten. „Wir sind froh und stolz, dass wir in eine Partnerschaft mit der renommierten Karls-Universität Prag haben, die diese Möglichkeit eines Medizinstudiums bietet“, sagt Pelster.

Auch Professor Dr. Eitan Brizman von der Medical School Prag betont: „Wir haben sehr gute Erfahrungen mit deutschen Studierenden an unserer Medizinischen Fakultät gemacht. Sie sind hier sehr willkommen und wir sind stolz darauf, sie als Teil unserer Familie zu haben. Das Oldenburger Münsterland hat beeindruckende Krankenhäuser mit inspirierenden Verantwortlichen.“ Der Abschluss des Medizinstudiums an der Karls-Universität wird in Deutschland sowie weltweit ohne weitere Prüfung anerkannt.

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