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"Kolping on Tour" zur grünen Insel

Heinz Prenger und Andreas Langer organisieren in Emstek seit fast 18 Jahren Reisen. Erstmals geht es für das Duo nach Irland.

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Klippen von Moher: Eine gewaltige Naturkulisse, die auf keiner Irland-Reise fehlen darf. Foto: Thomas Vorwerk

Klippen von Moher: Eine gewaltige Naturkulisse, die auf keiner Irland-Reise fehlen darf. Foto: Thomas Vorwerk

„Kolping on Tour“ heißt es im kommenden Jahr wieder, und was den Stammkunden als vertrautes Siegel für einen unbeschwerten Urlaub gilt, ist 2022 doch ein bisschen anders. Das erste Mal werden Fähren bestiegen, denn es geht nach Irland.

„Das genaue Datum können wir noch nicht benennen, denn wir versuchen, die besten und günstigsten Fährverbindungen zu erwischen“, sagt Andreas Langer, der die zweite Septemberhälfte für die zehntägige Tour anpeilt. Zusammen mit Heinz Prenger organisiert er seit bald 18 Jahren die Fahrten, die zunächst für die Mitglieder der Kolpingsfamilie auf die Beine gestellt wurden und bald schon einen Kundenkreis aus der ganzen Region anlockten.

Die erste Reise führte 2004 nach Österreich – und damals wurde das Hotel gebucht, ohne auch nur eine einzige Anmeldung zu haben. Das Experiment ging seinerzeit auf, und auch für Irland sollte es an Zuspruch nicht mangeln, sind sich die beiden sicher.

Stammkunden haben Interesse signalisiert

Erst vor wenigen Tagen sind Langer und Prenger mit einer Gruppe aus dem Spessart wiedergekommen, und als sie im Bus das Interesse nach einer Rundreise auf der Grünen Insel abfragten, signalisierten 30 Mitfahrer sofort ihre Bereitschaft mitzufahren. Das hatte sich schnell herumgesprochen, und nach wenigen Tagen gab es zudem zwei Paare, die bislang noch nicht mit „Kolping on Tour“ waren und nun zusteigen wollten. „Die Fahrten leben vom Nachwuchs“, weiß Langer. Entsprechend durchmischt sich das Klientel, das längst nicht nur aus Rentnern besteht.

In den anderen Jahren war es immer so, dass der Planungsaufwand davon abhing, wie gut sich die beiden am Ziel auskennen. Ist die Region bekannt, kann vieles vom heimischen Schreibtisch aus erfolgen. Ist es ein neues Ziel, dann haben Langer und Prenger es auch schon einmal vorab alleine erkundet.

Temple Bar: Das Szene-Viertel in Dublin lockt mit Pubs und Live-Musik. Foto: Thomas VorwerkTemple Bar: Das Szene-Viertel in Dublin lockt mit Pubs und Live-Musik. Foto: Thomas Vorwerk

Für Irland gilt das zur Hälfte. Während Prenger zwar über Jugendaustausche, die in den 70er Jahren begonnen hatten, irische Gäste traf, ergab sich nie die Gelegenheit, am Gegenbesuch teilzunehmen. Anders bei Busfahrer Langer. „Es dürften mittlerweile 30 Touren sein, die ich nach Irland gemacht habe.“ Entsprechend steht auch das Grundgerüst, und mit Myrna Jesgulke als erfahrene Reiseleiterin an der Seite, haben die Teilnehmer eine Kennerin an Bord, die viele Jahre in Irland gelebt hat.

Die Insel mit ihren rund fünf Millionen Einwohnern steckt voller interessanter Ziele. Entsprechend schwierig ist es, die Vielfalt auf der einen Seite abzudecken und auf der anderen Seite keinen Stress aufkommen zu lassen. Zwei Tage nimmt alleine die Anreise in Anspruch, die sich für die Mitfahrer mit der ersten Übernachtung auf der Fähre entspannt gestalten dürfte. Die zweite Überfahrt führt bereits in die Landeshauptstadt.

Äbtissin war viele Jahre im Dinklager Kloster

Das quirlige Leben in der Stadt, aber auch die Gemütlichkeit auf dem Land werden sich in den dann kommenden Tagen abwechseln. Die beeindruckenden Klippen von Moher dürfen nicht fehlen, der Besuch einer Whiskeybrennerei ebenso wenig. Kilkenny als mittelalterliches Juwel liegt auf der Route und auch Kylemore Abbey.

Dort leben die Benediktinerinnen in einem der schönsten Klöster, das jährlich 250.000 Besucher anlockt. Die Äbtissin Máire Hickey ist im Oldenburger Münsterland gut bekannt, denn sie leitete das Kloster in Dinklage für 24 Jahre, bevor es sie zurück in ihre Heimat zog. Ein bisschen schließt sich damit für die Reise ein Kreis, denn der Name Prenger ist in Dinklage ebenfalls nicht unbekannt, sogar Straßen sind so benannt.

Wer mehr über die Reise erfahren möchte, kann sich direkt an Heinz Prenger unter Telefon 04473/1754 wenden. Eine Anmeldung muss nicht unmittelbar erfolgen. Am 11. Dezember wird es um 15 Uhr im Emsteker Pfarrheim eine Info-Veranstaltung geben. Auch dazu gibt es weitere Details bei Heinz Prenger.

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