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Königin Zita Hövemann führt alleine die Arkeburger Schützen während der Festlichkeiten

König Markus I. Meyer fiel krankheitsbedingt aus und überließ für diese Zeit seiner Königin das Zepter. Schützenfest und Familientag fanden am Wochenende statt.

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Schützenthron 2022/2023 (von links): Josy Backhaus, Theresa Renschen, Florian Helms, Charlotte Oer, Königin Zita I. Hövemann, Michaela Helms, Joshua Eulenbach, Janina Brand und Claudia Helms. Es fehlt Markus I. Meyer. Foto: Heinzel

Schützenthron 2022/2023 (von links): Josy Backhaus, Theresa Renschen, Florian Helms, Charlotte Oer, Königin Zita I. Hövemann, Michaela Helms, Joshua Eulenbach, Janina Brand und Claudia Helms. Es fehlt Markus I. Meyer. Foto: Heinzel

Königin Zita – „die Strahlende“ – hat während des diesjährigen Schützenfestes ohne den König regiert. Markus Meyer fiel krankheitsbedingt aus. Es sei bitter für die Majestät, da diese bereits seit einigen Jahren mit dem Gedanken gespielt hatte, den Königsschuss abzugeben, berichtete Brudermeister Carsten Feder und richtete den Wunsch des Königs aus, dass alle Anwesenden eine schöne Zeit haben sollten.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen auf dem Platz vor der Schützenhalle alle beteiligten Vereine zusammen. In diesem Jahr waren dies die Schützenbruderschaften aus Ellenstedt und Rechterfeld sowie der Schützenverein Lutten. Aus Varenesch waren der Heimat- und der Sportverein sowie der Gemischte Chor nach Arkeburg gekommen. Die musikalische Umrahmung übernahm das Blasorchester Ellenstedt. Am Arkeburger Hof stieß der Musikverein Oythe hinzu. Königin Zita gehört schließlich zu seinen Mitgliedern und spielt dort Saxophon.

Am Sachsenhaus vor der rekonstruierten Wallanlage Arkeburg wurde durch die Fahnenabordnung der diesjährige Thron abgeholt und feierlich zum Antreteplatz geleitet. Der Schützenthron 2022/2023 besteht aus König Markus Meyer und seiner Königin Zita Hövemann mit den beiden Adjutantenpaaren Michaela Helms und Joshua Eulenbach sowie Charlotte Oer und Florian Helms. Unterstützt werden sie durch die Ehrendamen Josy Backhaus und Claudia Helms. Ebenfalls dabei Schülerprinzessin Janina Brand und Jugendprinzessin Theresa Renschen. Zita Hövemann bedauerte es, dass König und Arbeitskollege Markus Meyer nicht dabei sein konnte.

Königin Zita Hövemann und König Markus Meyer. Foto: Schützenverein ArkeburgKönigin Zita Hövemann und König Markus Meyer. Foto: Schützenverein Arkeburg

Die angehende Rettungssanitäterin kennt Arkeburg aus der sportlichen Perspektive – sie geht dort gerne laufen oder Inliner fahren. Zudem kennt sie auch einige Vereinsmitglieder. Ihr Musikwunsch für die Party am Arkeburger Hof war die „Vogelwiese“. Ansonsten hört der Thron gerne Schlager, Ballermannmusik und die Neue Deutsche Welle (NDW). „Wir sind ein sehr junger Thron“, sagt Zita Hövemann. Bis auf den König seien sie alle U-30. „Ich bleibe so lange, wie ich Lust habe“, ließ die Königin offen, wie lang sie später noch feiern wolle.

Bevor es auf den etwa 2 Kilometer langen Festumzug von der Schützenhalle bis zum Arkeburger Hof ging, traten Carsten Feder und Goldenstedts Bürgermeister Alfred Kuhlmann ans Rednerpult. Carsten Feder brachte in seiner kurzen Rede seine Freude darüber zum Ausdruck, dass nach einer zweijähriger Zwangspause, das Schützenfest wieder gefeiert werden könne. In diesem Jahr allerdings anders als gewohnt - Termin und Fest mussten komplett umgeplant werden. Empfang der Gastvereine und Party waren nun am Samstag mitsamt einem Festumzug. Der Sonntag wurde als Familientag mit Hüpfburg und Spielen für den Nachwuchs gestaltet. Carsten Feder wagte dabei einen Blick in die Zukunft solcher Veranstaltungen und sagte: „Hier müssen wir Vereine in Zukunft eventuell enger zusammenarbeiten, damit wir alle unsere Feste wie gewohnt feiern können.“

"Das Fest ist zwar anders als in den Vor-Corona-Jahren, aber sicherlich genauso intensiv, begeisternd und feierwütig!"Alfred Kuhlmann, Bürgermeister Goldenstedt

Danach richtete Goldenstedts Bürgermeister Alfred Kuhlmann einige Worte an die Schützen und ihre Gäste. Er zitierte den ehemaligen Fußballbundestrainer Sepp Herberger mit den Worten „Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel“ und übertrug diese Weisheit auf Schützenfeste. Letztes Wochenende in Ellenstedt sei man in Stimmung gekommen und setze dies nun in Arkeburg nahtlos fort. Er wünschte den Majestäten ein unvergessliches Regierungsjahr. „Das Fest ist zwar anders als in den Vor-Corona-Jahren, aber sicherlich genauso intensiv, begeisternd und feierwütig!“ Das Arkeburger Schützenfest sei der Höhepunkt des Jahres im Ort. „Ein absolutes Traditionsfest!“ Seine Rede beschloss er mit dem Wunsch auf gesellige Stunden und der Schützenweisheit: „Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es gut mit Malz und Hopfen“

Einzug des Thrones vor der Schützenhalle. Hier wurden die Reden gehalten, bevor es auf den zwei Kilometer lang Weg zum Arkeburger Hof ging. Foto: HeinzelEinzug des Thrones vor der Schützenhalle. Hier wurden die Reden gehalten, bevor es auf den zwei Kilometer lang Weg zum Arkeburger Hof ging. Foto: Heinzel

Bevor sich die Anwesenden auf den Weg zum Arkeburger Hof machten, gedachten sie der verstorbenen Kameraden: Horst Korleck, Hansi Feldhaus, Heinz Benecke, Maurice Raabe, Günter Falter, Paula Riesenbeck, Joseph Niehaus, Petra Lünnemann, Heinrich Blome, Victor Strelzik und Uwe Sintke. Dazu spielte das Blasorchesters das Lied vom guten Kameraden. Danach rückten die Vereine aus und marschierten zum Festplatz. Carsten Feder schätzt, dass etwa 250 Menschen am Umzug teilnahmen. Am Arkeburger Hof konnte dann ausgelassen gefeiert werden.

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