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Klimaschutz ist ein Thema für die Ewigkeit

Der Dammer Klimaschutzmanager Roman Fehler hat trotz der Corona-Pandemie viele Projekte angestoßen. Alle werden die Stadt und ihn in den kommenden Jahren beschäftigen.

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Der Mann fürs Klima: Roman Fehler hat viele Aufgaben vor sich. Denn er hat zahlreiche Projekte angeschoben. Foto: Lammert

Der Mann fürs Klima: Roman Fehler hat viele Aufgaben vor sich. Denn er hat zahlreiche Projekte angeschoben. Foto: Lammert

Klimaschutz ist eine immerwährende Aufgabe. Das geht auch aus dem Jahresbericht des Dammer Klimaschutzmanagers Roman Fehler hervor. Manches hat er in den vergangenen Monaten trotz der Corona-Pandemie angeschoben, das die Stadt nachhaltig auch in der neuen Legislaturperiode des Rates beschäftigen wird.

Zentrale Erdwärmeversorgung ist ein Modellprojekt

Da nennt er zum Beispiel die sogenannte dezentrale Erdwärmeversorgung von Wohnhäusern, wie sie die Volksbank Dammer Berge in dem von ihr vermarkteten Baugebiet "Westlich der Bahn" zusammen mit der Stadt auf den Weg gebracht hat. Hier erfolgt die Versorgung der Gebäude über zentral im Gebiet geförderte Erdwärme. Mit fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl betriebene Heizungen sind dort nicht erlaubt.

Roman Fehler spricht von einem Modell. Denn es sei nicht ausgeschlossen, dass die Stadt es auf andere neue Baugebiete ausweiten wird.

Alle Ortsteile sollen "energetische Quartiere" werden

Ein anderes zukunftsweisendes Projekt in Damme ist nach seinen Worten das "Energetische Quartierskonzept". Obwohl es das bereits für die Innenstadt gibt sowie für die Ortsteile Osterfeine, Rüschendorf, Dümmerlohausen, Klünenberg und Langenteilen angestoßen ist, stünden Rat und Verwaltung noch am Anfang des Weges.  

Denn letztlich sei das Ziel, das Konzept auf alle Ortsteile auszuweiten. Die erforderlichen Prüfungen liefen, sagte Roman Fehler. Wenn das Ergebnis am Ende positiv sei, könnten auch die Bürger etwa in Damme-West oder Rottinghausen energetische Investitionen in ihre Häuser zu 90 Prozent steuerlich abschreiben.

Fehler will bei Verkehr neue Wege einschlagen

Fachbereichsübergreifend muss die Arbeit im Rathaus bei einem weiteren Projekt sein. Roman Fehler möchte verschiedene Verkehrsmittel, wie Bus, Auto und Fahrrad, besser miteinander koppeln – und das auf Grundlage des städtischen Verkehrsentwicklungsplans.

Da stünden Rat und Verwaltung aber ebenso noch am Anfang wie beim Thema Wasserstofferzeugung. Es habe erste Gespärche gegeben, wo im ländlichen Raum Wasserstoff erzeugt und eingesetzt werden könne. Zu klären sei die Frage der Kooperationsmöglichkeiten. "Wir als Kommune müssen jetzt alles prüfen", betonte Roman Fehler.

Klimafördertopf ist mit 100.000 Euro gefüllt

Ein anderes Förderprojekt ist dagegen umgesetzt und wartet auf das Abrufen der Mittel. Die Stadt wird aus dem Klimafördertopf den Bau von Zisternen zum Auffangen von Regenwasser auf den Grundstücken und das Anlegen von begrünten Dächern als Lebensraum von Insekten und Beitrag zur Klimaverbesserung unterstützen.

Zunächst sind im Dammer Haushalt dafür 100.000 Euro ausgewiesen. Wann die Stadt nachschießen muss, hängt von der Zahl der bewilligten Anträge ab. Die ersten liegen nach Worten Roman Fehlers vor.

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