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Klimaschutz bedeutet kommunale Wirtschaftsförderung

Roman Fehler hat einen virtuellen Vortrag auf Einladung des CDU-Stadtverbandes im Rahmen der Dammer Umweltwoche gehalten. Dabei ging es darum, wie Damme noch klimafreundlicher gestaltet werden kann.

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Aktuelles Thema: Nur virtuell konnte Roman Fehler auf Einladung der CDU über den Klimaschutz sprechen.  Foto: Lammert

Aktuelles Thema: Nur virtuell konnte Roman Fehler auf Einladung der CDU über den Klimaschutz sprechen.  Foto: Lammert

"Klimaschutz ist mehr als nur das Einsparen von Energie. Er ist die Verantwortung, die wir für die nächsten Generationen tragen." Das sagte Dammes Klimaschutzmanager Roman Fehler bei einer Online-Veranstaltung, die der CDU-Stadtverband unter dem Titel "Warum braucht der Klimaschutz Damme?" veranstaltete. Der Klimaschutz sei eine freiwillige Selbstverpflichtung einer Kommune. Er trage nicht nur zur Senkung der Energiekosten bei, sondern bedeute auch eine kommunale Wirtschaftsförderung. Einige Kommunen begriffen im wachsenden Konkurrenzkampf untereinander den Klimaschutz als Entwicklungsvorteil.

Die Stadt Damme sei sehr früh und als erste im Landkreis mit der Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes 2015 und der ein Jahr später erfolgten Besetzung der Stelle des Klimaschutzmanagers aktiv geworden. Inzwischen hätten sechs Kommunen im Kreis und der Kreis selber ebenfalls einen solchen Manager. "Das zeigt die Brisanz des Themas", sagte Roman Fehler.

Ein gutes Stück vorangekommen ist die Stadt nach seinen Worten bei der Ausweisung der Ortschaften Osterfeine, Rüschendorf, Dümmerlohausen, Klünenberg und Langenteilen zu einzelnen Klimaquartieren. Vorbild ist die Dammer Innenstadt, die bereits als Klimaquartier ausgewiesen ist. Das bedeutet: Gebäudeeigentümer können die Kosten, die bei der energetischen Sanierung der Häuser entstehen, bei der Einkommensteuererklärung bei Eigennutzung über einen Zeitraum von 10 Jahren zu 90 und bei vermieteten Objekten über diesen Zeitraum zu 100 Prozent absetzen.

KfW trägt 65 Prozent der Kosten für die sogenannten Quartiersentwicklungen

Inzwischen steht fest: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) trägt 65 Prozent der Kosten für die sogenannten Quartiersentwicklungen in den 5 Ortschaften. 15 Prozent zahlt das Land, den Rest die Stadt. Im nächsten Schritt wird die Stadt ein Sanierungsmanagement einsetzen, mit dem die Gebäudeeigentümer zusammenarbeiten müssen, wenn sie die Steuervorteile haben wollen.

Zudem wies Roman Fehler darauf hin, dass die Gebäudeeigentümer in den Ortschaften auch noch Mittel aus der Dorferneuerung beantragen können, weil die Orte Teil des Programmes "Dorfentwicklung Damme-Ost" sind. So sei sogar eine doppelte Förderung möglich.

  • Info: Mehr Informationen zum Thema gibt es bei  Roman Fehler per Mail an  roman.fehler@damme.de.

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