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Klassentrakt-Gebäude des Copernicus-Gymnasiums ist im November wieder nutzbar

Die Bauarbeiten zur Rundumerneuerung der Löninger Schule machen gute Fortschritte. Der Kreis investiert bis Sommer 2023 rund 20 Millionen Euro.

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Nach den Herbstferien wieder bezugsfertig. Als zweiter Abschnitt wird gerade der Klassentrakt kernsaniert und erneuert. Fotos: Willi Siemer 

Nach den Herbstferien wieder bezugsfertig. Als zweiter Abschnitt wird gerade der Klassentrakt kernsaniert und erneuert. Fotos: Willi Siemer 

Auf den Abschluss der Rundumerneuerung seines Copernicus-Gymnasiums im Frühsommer 2023 hofft Schulleiter Ralf Göken. Dann nämlich feiert die Schule das Jubiläum des 50-jährigen Bestehens der ältesten deutsch-amerikanischen Schulpartnerschaft mit der Norfolk Academy im US-Bundesstaat Virginia. Die Planungen für die Festwoche in Löningen laufen bereits auf Hochtouren. „Es wäre schön, wenn die Arbeiten dann abgeschlossen sind und auch wir uns von unserer besten Seite zeigen können“ erklärt der Oberstudiendirektor im Gespräch mit OM online.

Göken lobt nachdrücklich die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kreisverwaltung und hier insbesondere mit der verantwortlichen Architektin Dorothee Münchow. Alle Beteiligten sind zuversichtlich, denn bisher ist es gelungen, den aufgestellten Zeitplan für die grob in fünf Abschnitte zu unterteilenden Arbeiten an allen Gebäuden der Schule, der Schulhöfe und des Ausbaus des Vorplatzes zum Campus einzuhalten. Der Kreis wird nach Angaben von Landrat Johann Wimberg Investitionen in einer Größenordnung von rund 20 Millionen in sein Südkreis-Gymnasium tätigen.

Bereits im Juni wird die Turnhalle wieder zur Verfügung stehen

Nach dem Abschluss der Sanierung und des Ausbaus des sogenannten „Pilz“ unter anderem mit Unterrichtsräumen für die Oberstufe im Herbst als erstem Abschnitt wird aktuell mit Hochdruck am Klassentrakt gearbeitet, der zunächst entkernt wurde und jetzt neue Fenster, eine neue Fassade erhält. Zudem werden die mehr als 20 Klassenräume  alle notwendigen technischen Neuerungen erhalten. Der Zeitplan sieht vor, dass die Räume für die Unter- und Mittelstufe ab dem 2. November wieder genutzt werden können. Bereits im Juni wird die Turnhalle, die ebenfalls nach über 50 Jahren innen und außen runderneuert wird, wieder für den Schulsport zur Verfügung stehen, wenn denn bis dahin wieder Kinder die Schule besuchen können.

Endphase: Im Juni steht die ebenfalls runderneuerte Turnhalle des Gymnasiums wieder für den Schulsport zu Verfügung. Endphase: Im Juni steht die ebenfalls runderneuerte Turnhalle des Gymnasiums wieder für den Schulsport zu Verfügung. 

Als vierten Bauabschnitt startet der Kreis Mitte Oktober parallel mit der Sanierung und Modernisierung des naturwissenschaftlichen und des Musischen Traktes und den Abbruch des Fahrradstandes an der Ringstraße. Die unter anderem in diesem Bereich untergebrachten Fachräume für Chemie, Physik und Biologie werden kernsaniert und sowohl technisch als auch vom Aufbau her auf den neuesten Stand gebracht. Die Räume des Musiktraktes werden ebenfalls erneuert und erweitert. Das 100-köpfige Orchester der Schule, als amtierender Landesmeister erfolgreich, erhält durch einen acht Meter tiefen Anbau in Richtung Ringstraße mehr Platz zum Proben und ein eigenes Instrumentenlager. Der Raum ist außerdem teilbar, die beiden Hälften können dann als normale Unterrichtsräume genutzt werden. Auch die Probenmöglichkeiten werden grundlegend verbessert, denn jedes Register verfügt bald über einen eigenen kleinen Übungsraum.

Da diese idealen Möglichkeiten auch als Außenstelle der Kreismusikschule genutzt werden sollen gibt es einen eigenen Eingangsbereich und eine Toilettenanlage. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2022 abgeschlossen werden. Bis zum 1. September soll die frühere Hachmöller-Haus am Alten Postweg abgerissen werden und bereits erste Arbeiten für den links und rechts des naturwissenschaftlichen Traktes geplanten zweiten Pausenhofs beginnen.

Der neue Kunstrasenplatz und das geplante Umkleidegebäude auf der anderen Seite zum Vervollständigen des ohnehin sportlichen Bereichs sei das I-Tüpfelchen, freut sich der Schulleiter.

Als letzter Abschnitt steht dann die Umgestaltung des Schulvorplatzes an der Ringstraße nach dem Verlegen des Busbahnhofs vor die Realschule auf der Agenda. Hier soll ein Campus entstehen, wo unter anderem das Sommerkonzert der mehr als 300 Aktiven des Bläser- und Streicherklassenmodells stattfinden soll.

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