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"Kirmesweg" in Lüsche wird ausgebaut

Die Gemeindestraße, die im Ort als "Umgehungsstraße" gilt, ist in den vergangenen Jahren deutlich beschädigt worden. Nun wird sie verbreitert.

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Fast fertig: Franz-Josef Bohlke (CDU-Ratsmitglied, von links) Valeri Frizler (Firma Dallmann), Magda Sommer (CDU-Ratsmitglied), Gerd Wördemann (Dallmann), Georg Lamping (Ingenieurbüro Friiling und Rolfs) sowie Bürgermeister Tobias Averbeck können einen Teil der sanierten Straße schon betreten. Foto: C. Meyer

Fast fertig: Franz-Josef Bohlke (CDU-Ratsmitglied, von links) Valeri Frizler (Firma Dallmann), Magda Sommer (CDU-Ratsmitglied), Gerd Wördemann (Dallmann), Georg Lamping (Ingenieurbüro Friiling und Rolfs) sowie Bürgermeister Tobias Averbeck können einen Teil der sanierten Straße schon betreten. Foto: C. Meyer

Die Gemeindestraße 152 in Lüsche – vor Ort besser bekannt als „Kirmesweg“ – wird derzeit ausgebaut. Im Laufe der kommenden Woche sollen die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen sein. Insgesamt kostet das Vorhaben 235.660 Euro. 30 Prozent davon – 70.692 Euro – tragen die Anlieger, wie der Bakumer Bürgermeister, Tobias Averbeck, vor Ort erklärt.

Die Straße ohne echten Namen sei schon seit 2014 „scheibchenweise in der Verbreiterung“, so Averbeck. Als Vorgriff wurde mit der Erweiterung des Gewerbebetriebes Schmitz an der Essener Straße der erste Teilabschnitt auf einer Strecke von rund 55 Metern ausgebaut. 2018 folgten weitere 60 Meter. „Jetzt machen wir den Rest“, sagt Averbeck. In diesem letzten Abschnitt, rund 760 Meter, wird die Straße von 3 Metern auf 4,5 Meter verbreitert.

"Kirmesweg" gilt als Umgehungsstraße in Lüsche

Die Sanierung sei auch dringend notwendig gewesen, erklärt Georg Lamping vom Ingenieurbüro Frilling und Rolfs in Vechta. „Die Straße war ziemlich marode und kaputt“, sagt er. Zwar gebe es keine Wohnbebauung entlang der Gemeindestraße, aber der „Kirmesweg“ gilt als „Umgehungsstraße Lüsches“, sagt Magda Sommer, Bakumer Ratsmitglied aus Lüsche. Außerdem queren viele landwirtschaftliche Fahrzeuge die Straße.

Die Bauarbeiten sind nach Angaben Lampings bereits in der vergangenen Woche angefangen. Die Straße wurde gefräst und es wurde eine 20 Zentimeter dicke Schotterschicht eingelassen. Darüber kommen eine 10 Zentimeter dicke Asphalttragschicht und schließlich eine 3 Zentimeter dicke Asphaltdecke, erklärt der Experte. Die Seiten der Straße werden mit Schotter aufgefüllt. In der kommenden Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Durchgeführt wird das Ganze von der Firma Dallmann aus Bramsche.

In Bakum gibt es aktuell weitere Baustellen

Die Straße ist seit dem Jahr 2008 eine Gemeindestraße. Zuvor handelte es sich um einen sogenannten Genossenschaftsweg, erklärt Tobias Averbeck. Der Ausbau der Straße ist schon länger ein Thema. Seit der Änderung der Satzung für die Anliegerbeiträge konnte das Vorhaben an Fahrt gewinnen. Zuvor lag die Beteiligung der Anlieger bei 40 Prozent. Außerdem flattern keine Bescheide ins Haus, so Averbeck, sondern die Anlieger können selbst regeln, in welchem Umfang sie sich beteiligen. Mit der 30-Prozent-Regelung sei man schließlich bezüglich des „Kirmeswegs“ zu einem Konsens gekommen, sagt Magda Sommer. So beteiligen sich nicht nur die direkt betroffenen Landwirte, sondern auch umliegende Anlieger an der Straßensanierung, sagt sie. Sie lobt ausdrücklich, dass das Geld aufgebracht werden konnte, um den Ausbau zu realisieren.

Bei der Verbreiterung der Gemeindestraße in Lüsche handelt es sich derzeit nicht um die einzige Baustelle in Bakum. So wird die Sütholter Straße in Richtung Dinklage ebenfalls auf 600 Metern ausgebaut, sagt Bürgermeister Tobias Averbeck. Dort werden es aber keine 4,5 Meter wie in Lüsche, sondern 3,5. Außerdem kommen seinen Angaben zufolge die Erschließungsarbeiten im Baugebiet „Berdings Busch IV“ voran. Im „Kirschesch III“ befinde man sich dagegen im Endausbau. Schließlich wird derzeit die Bushaltestelle in der Ortseinfahrt an der Kreuzung Elmelager Straße/Schledehausener Straße fertiggestellt.

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