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Kirmes-Ersatz: Kommune und Vereine planen Familientag in Lindern

Katharina Möller organisiert eine kunsthandwerkliche Meile. Geplant sind außerdem ein Kinderflohmarkt, Waldschule, Spielstraße und Kirmeslauf.

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Familienfest: Etliche der Angebote am 2. Oktober werden auf dem Linderner Marktplatz aufgebaut. Grafik: Gemeindeverwaltung

Familienfest: Etliche der Angebote am 2. Oktober werden auf dem Linderner Marktplatz aufgebaut. Grafik: Gemeindeverwaltung

Als Ersatz für die aufgrund der Corona-Vorschriften nicht mögliche 3-tägige Kirmes planen die Kommune, Katharina Möller als Cheforganisatorin für die Kunsthandwerk-Meile und die Vereine der Gemeinde einen Familientag am Samstag, 2. Oktober. Auf dem Marktplatz solle es viele Spiel- und Unterhaltungsangebote der Vereine geben. In eine kunsthandwerkliche Meile mit rund 2 Dutzend Anbietern aus der Region verwandelt Möller das Ortszentrum mit der Lastruper und Werlter Straße  zwischen Volksbank und Zufahrt zum NP-Markt.

Es liegen bisher 19 Anmeldungen vor, "ich verhandele aber noch mit etlichen weiteren Interessenten", schildert die ehrenamtlich engagierte Altenpflegerin den Stand ihrer Bemühungen. Ausgestellt beziehungsweise angeboten werden unter anderem Holzgravuren, selbst gemachte Kerzen und Seifen, Wellness- und Kosmetik-Produkte, Holz- und Drechsel-Arbeiten und Ponyreiten, zudem ist die Glückswerkstatt aus Höltinghausen zu Gast.

Das Programm war auch einziger Tagesordnungspunkt der Sitzung des Jugend-, Kultur,- und Sportausschusses des Gemeinderates am Montagabend im Schulzentrum. An dem Treffen nahmen auch einige Linderner Gastronomen und Mechtild Remmers als Vertreterin der Kaufleute teil.

"Moonlight-Shopping" findet nicht statt

Die anwesenden Gastronomen im Ort konnten noch nicht sagen, was genau sie machen werden. Die Positionen schwankten zwischen regulärer Öffnung und dem Respekt vor einem nicht zu bewältigenden Ansturm. Auch der Ausschuss-Vorsitzende Dirk Ortmann als Aktiver der Teestube betonte, dass  man vorsichtig - angesichts der Gefahr „einer zu vollen Bude“ – an die Geschichte herangehen werde.

Auf ein geteiltes Echo mit Skepsis stieß die Idee von Wolfgang Gerdes, dem Vize-Präsidenten des Schützenvereins, das Zelt des Sommerfestes stehenzulassen und dort für junge Leute eine Jugendfete zu organisieren. Damit werde der Grundgedanke des Festes geändert, gab der Bürgermeister zu bedenken. Das bisher als gute Idee und Werbung für Lindern als Einkaufsort von den Organisatoren diskutierte "Moonlight-Shopping" findet derweil nicht statt, die Geschäfte werden demnach wohl nicht bis 21 Uhr, sondern bis 18 Uhr geöffnet sein. Noch nicht geklärt ist, ob der Landfrauenverein eine Kaffee- und Kuchentafel im Pfarrheim anbietet.

Weitere Attraktionen sind Kinderflohmarkt und Kirmeslauf

Zusätzliche Attraktionen der Veranstaltung sind ein Kinderflohmarkt in der Sporthalle, der auf die Vreeser Straße verlegte Kirmeslauf von Schwarz-Weiß Lindern, die Spielestraße der Vereine, Tanzvorführungen, die Waldschule der Jäger und die Hüpfburg der Feuerwehr.

„Unser Ziel ist ein unterhaltsames, attraktives Programm von 14 Uhr bis in den Abend hinein für die ganze Familie“, erläutert Bürgermeister Karsten Hage. Bewusst habe man daher auf Bierpavillons verzichtet: Das wäre das falsche Signal zum Sinn und Zweck der Veranstaltung gewesen, so Hage. Er dankte vor allem Katharina Möller für ihr Engagement und allen Vereinen für die Bereitschaft, mitzumachen.

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