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Kinderbuchautorin Renate Ahrens diskutiert mit Schülern

Das deutsch-englische Buch „Rettet die Geparde“ ist Thema in der Anne-Frank-Schule in Molbergen. Die Autorin hat die Schüler jetzt besucht.

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Lektüre: Die Fünftklässler kennen das Buch von Renate Ahrens ganz genau. Foto: Anne-Frank-Schule

Lektüre: Die Fünftklässler kennen das Buch von Renate Ahrens ganz genau. Foto: Anne-Frank-Schule

Dieser Tag war für die Fünftklässler der Anne-Frank-Schule ein ganz besonderer. Denn Autorin Renate Ahrens war einen Vormittag virtuell mit ihrem Buch „Rettet die Geparde“ aus der deutsch-englischen Kinderkrimireihe „Detectives at work“, die fächer- und klassenübergreifend im Englisch- und Deutschunterricht gelesen wird, zu Gast.

Im Vorfeld hatten alle Kinder laut Mitteilung der Schule Fragen zu Entstehung, zum Inhalt, zur Autorin und zum Hintergrund der Lektüre gesammelt. Der direkte Austausch mit der Autorin wurde per Videokonferenz in die Räume der fünften Klassen übertragen.

Idee entstand bei einer Tour durch die Khalahari-Wüste

Die 1955 in Herford geborene Anglistin und Romanistin zeichnete ihren biografischen Weg vom Lehramt in die Autorenschaft nach und gab Einblick in ihre Lebensstationen in Frankreich, Südafrika und Irland. Wie aber kam sie auf die Idee, einen Kinderkrimi mit dem Titel “Rettet die Geparde“ zu verfassen? Mit ihrem Mann habe sie viele Länder bereist und dort auch gelebt, so Renate Ahrens. So kam es, dass sie eines Tages eine Reise in die Khalahari-Wüste in Südafrika unternommen hätten. Weil in dieser Wüste viele scheue und doch gefährliche Großkatzen leben, sei die Wüste nicht zu Fuß zu bereisen. Also wählte man den Jeep. Unterwegs begegneten sie einer Gepardin. Noch am selben Abend notierte die Autorin in ihr Reisetagebuch: „Eines Tages schreibe ich eine Kindergeschichte über Geparde“.

Während des Vortrags lag dieses Buch den Molberger Schülern vor. Die Kinder lauschten gebannt der Autorin, einige begannen zum Gehörten zu zeichnen, einige lasen parallel im Buch mit. Mit dem Impuls „Stellt euch mal vor, ihr wärt Autor oder Autorin. Wie würdet ihr die Geschichte weiterschreiben?“ eröffnete Renate Ahrens die Diskussion zum Buch und dessen Inhalten.

Renate Ahrens erzählte, dass es ihr ein Anliegen gewesen sei, keine klassische zweisprachige Lektüre mit Lernvokabeln und Anmerkungen zu verfassen, sondern dass Englisch in ihren Romanen als natürlicher Teil von einfachen Unterhaltungen auftaucht und quasi selbsterklärend ins Geschehen eingebettet werde. Die Kinder spiegelten ihr, dass ihr dieses gut gelungen sei.

Gefragt danach, wie der Beruf als Autorin so aussähe, berichtete Renate Ahrens, wie lange es von der Ursprungsidee bis zum fertigen, druckfrischen Erstexemplar des Romans „Rettet die Geparde“ dauerte. Sie berichtete von den umfangreichen und intensiven Recherchen zur Geschichte, der sorgsamen Auswahl der Hauptpersonen und den vielen Korrekturen nach Diskussionen im Freundeskreis und nach Gesprächen mit der Lektorin des Verlags. So wurde deutlich, dass es bis zu zwei Jahre von der Idee bis zum ersten Druck des Buches dauerte.

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