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Kinder können an Bord gehen

Das Spielschiff ist eines der Elemente, mit denen der Bürgerpark in Garrel zu einem Mehrgenerationenpark werden soll. Es werden 210.000 Euro investiert und ein Drittel davon stammt aus Leader-Mitteln.

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Offiziell freigegeben haben Garrels Bürgermeister Thomas Höffmann (links) und Henning Rolfes aus dem Bauamt das neue Spielschiff im Bürgerpark Garrel. In der Mitte Michaela Nitsche, beim Landkreis Cloppenburg zuständig für das Leader-Regionalmanagement im Bereich der Soesteniederung.   Foto: Vorwerk

Offiziell freigegeben haben Garrels Bürgermeister Thomas Höffmann (links) und Henning Rolfes aus dem Bauamt das neue Spielschiff im Bürgerpark Garrel. In der Mitte Michaela Nitsche, beim Landkreis Cloppenburg zuständig für das Leader-Regionalmanagement im Bereich der Soesteniederung.   Foto: Vorwerk

Alles fertig machen zum Entern: Im Garreler Dorfpark ist das Spielschiff seiner Bestimmung übergeben worden. Bürgermeister Thomas Höffmann und Henning Rolfes aus dem Bauamt stellten das zehn Meter lange Gerät mit einer Masthöhe von sechs Metern der Öffentlichkeit vor. Mit von der Partie war am Mittwoch Michaela Nitsche, beim Landkreis Cloppenburg zuständig für das Leader-Regionalmanagement im Bereich der Soesteniederung. Aus dem Fördertopf sind über 73.000 Euro für die Ausgestaltung des Parks geflossen. 

Inklusion ist bei der Gestaltung Thema

Insgesamt werden dort in den kommenden Monaten für rund 210.000 Euro Geräte angeschafft und Wege gestaltet. Ruhebänke soll es ebenso geben wie bequeme Liegen mit Blick auf den Dorfteich. Zu den Spielgeräten gehören auch eine behindertengerechte Schaukel, ein Rutschturm am Rodelberg, ein Fitnessparcours sowie weitere Freizeitgeräte. "Es wird alles als Mehrgenerationenpark hergerichtet", so Bürgermeister Höffmann.

Mit dem Spielschiff ist ein Anfang gemacht, und was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde: Dort sind über 70.000 Euro verbaut worden. Dafür hat die Gemeinde aber ein echtes Unikat bekommen, das es so kein zweites Mal gibt. Die Plattform ist massiv aus Robinienholz und Sibirischer Lärche gebaut und robust genug, um als Bühne für Veranstaltungen genutzt zu werden. Außerdem gibt es ein Beiboot, einen "Wipp-Fisch", eine Schatzkiste und Holzfässer. Eingefasst ist alles mit einem großen Sandkasten und neu gestalteten Wegen. Ergänzt wird das Ensemble noch um vier Sitzbänke sowie zwei Laternen. Das schlägt noch einmal mit 40.000 Euro zu Buche.

"Wir haben Glück gehabt, in die Förderung gekommen zu sein", meinte Bürgermeister Höffmann. In der Politik hatte man zunächst auf einen zügigen Beginn der Maßnahme gedrängt, doch die Geduld hat sich ausgezahlt. Anfänglich noch auf dem dritten Platz liegend, ist Garrel nach dem Rückzieher eines anderen Antragstellers hochgerutscht und hat so ein Drittel der Kosten bezahlt bekommen.

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