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Kind gebissen: Hund ist nun offiziell als "gefährlich" eingestuft

Das Tier hatte einen 7-jährigen Jungen schwer verletzt. Der Halter muss nun eine Erlaubnis beantragen, der Rottweiler einen Wesenstest bestehen – sonst könnte er eingeschläfert werden.

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Symbolbild: dpa/Thissen

Symbolbild: dpa/Thissen

Nachdem ein 7-jähriger Junge am vergangenen Wochenende in Daren durch Hundebisse schwer verletzt wurde, hat der Landkreis Vechta am Freitag die „Gefährlichkeit“ eines Rottweilers formell bestätigt; vor Ort gewesen waren zwei.

Daher müsse der Besitzer nun eine spezielle Erlaubnis für die Haltung des Hundes beantragen, schreibt die Behörde. Dafür müsse er innerhalb von drei Monaten unter anderem ein polizeiliches Führungszeugnis und einen „Sachkundenachweis“ vorlegen.

Außerdem muss der Hund einen „Wesenstest“ bestehen, erklärte Kreissprecher Jochen Steinkamp. Wie der Landkreis am Mittwoch erklärt hatte, könnte der Rottweiler möglicherweise eingeschläfert werden, sofern er diesen Test nicht bestehe.

Zunächst hatte es geheißen, zwei Hunde hätten das Kind am Samstag attackiert. Der Landkreis teilte jetzt aber mit, dass nach Angaben des Halters sowie einer Augenzeugin nur der jetzt auch amtlich als gefährlich eingestufte Rottweiler das Kind gebissen habe.

„Die Rolle des zweiten Hundes im Beißvorfall ist noch nicht abschließend geklärt“, hieß es dazu im besten Amtsdeutsch. Gleichwohl dürften beide Hunde nur mit Leine und Maulkorb außerhalb „eines ausbruchssicheren Grundstückes“ geführt werden.

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