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Keine Geräusche und endlich mehr "Lichtqualität"

75 Prozent Energieersparnis bringen die neuen LED-Lichtbänder in den 25 Räumen der Realschule, die jetzt die Jahrzehnte alte Beleuchtung ersetzen. Für das Projekt gab es einen Bundeszuschuss.

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Freude über helles Licht ohne Nebengeräusche: Schulleiterin Christiane Dehmel (von rechts), Bürgermeister Burkhard Sibbel und  Fachbereichsleiter Andreas Brundiers in einem Klassenraum mit den neuen LED-Lampen.   Foto: Willi Siemer

Freude über helles Licht ohne Nebengeräusche: Schulleiterin Christiane Dehmel (von rechts), Bürgermeister Burkhard Sibbel und  Fachbereichsleiter Andreas Brundiers in einem Klassenraum mit den neuen LED-Lampen.   Foto: Willi Siemer

Rechtzeitig zu Beginn des neuen Jahres zum Auftakt des Unterrichts nach den Ferien sind die Erneuerungsarbeitern der Klassenraumbeleuchtung der Ludgeri-Realschule in Löningen abgeschlossen worden. Während eines Ortstermins freuten sich Schulleiterin Christiane Dehmel, Bürgermeister Burkhard Sibbel und der verantwortlichen Hochbau-Fachbereichsleiter Andreas Brundiers über das buchstäblich neue Licht in allen 25 Klassen- und Fachräumen und den 210 Lampen der Schule an der Linderner Straße. „Damit gehören die Probleme der Schüler und Lehrer mit den alten, aus dem Anfang der 70er-Jahre stammenden Lampen endlich der Vergangenheit an“, freute sich die Rektorin.

Der Austausch sei zum einen aus energetischen Gründen notwendig gewesen, so Brundiers. Zum anderen sei es aufgrund der in die Jahre gekommenen Trafos und Vorschaltgeräte zu dauerhaften und lauten Geräuschen im Unterricht gekommen. Auch die hohen Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten seien ein zusätzlicher Grund zum Handeln gewesen, betonte Brundiers. Das alles gehöre mit der neuen Lichtgeneration der Vergangenheit an, freute sich auch Bürgermeister Burkhard Sibbel. Dazu gehört auch das Problem des Vergessens des Lichtausschaltens. 

Denn die beiden aus jeweils bis zu sechs Lampen bestehenden LED-Leuchten werden durch einen Präsenzmelder in der Klassenmitte gesteuert. Der passt die Lichtmenge automatisch dem wechselnden Tageslicht zum Beispiel durch starke Sonneneinstrahlung an und schaltet die Beleuchtung automatisch aus, wenn es fünf Minuten keine Bewegung im Raum gegeben hat. Natürlich könne das Licht aber auch noch einfach an- oder ausgeschaltet werden, so Brundiers.

Bauprojekt wurde in zwei Abschnitten umgesetzt

Die noch guten abgebauten Lampen jüngeren Datums sind in den Nebenräumen der Schule installiert worden. Das Projekt wurde in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Bereits im Sommer 2020 begannen die Arbeiten, die von der Löninger Firma Elektro Abeln nach der erfolgten Ausschreibung vorgenommen wurden. Im vergangenen Sommer begann der zweite Abschnitt. Insgesamt kosteten die Lampen, Arbeitslohn und die Ausführungsplanung durch ein Ingenieurbüro des zweiten Bauabschnitts 101.000 Euro. Die Stadt erhält einen Zuschuss von 30 Prozent der anrechenbaren Kosten.

Da nicht alles abgerechnet werden kann, fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit die auf einem Beschluss des Bundestages basierenden Energieeinsparungsmaßnahme mit 26.000 Euro. "Wir versprechen uns von diesem Schritt eine Stromersparnis von rund 75 Prozent gegenüber den bisherigen Ausgaben", sieht der Bürgermeister nach der gewonnenen "Lichtqualität" für Schüler und Lehrer als größten Gewinn. Die Investitionen würden sich nach den aktuellen Stromkosten in rund neun bis elf Jahren amortisieren, so Sibbel.

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