Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Keine Förderung für Umgehungsstraße

Die Stadt Friesoythe muss die 3,2 Millionen Euro für den Bau des Münsterlandrings komplett aus eigener Tasche bezahlen. Bei guter Witterung könnte der Baustart noch im Winter erfolgen.

Artikel teilen:
Baustart: An der Kreuzung der Ellerbrocker Straße mit dem neu entstehenden Münsterlandring soll künftig ein Kreisverkehr für den reibungslosen Verkehrsfluss sorgen. Foto: Stix

Baustart: An der Kreuzung der Ellerbrocker Straße mit dem neu entstehenden Münsterlandring soll künftig ein Kreisverkehr für den reibungslosen Verkehrsfluss sorgen. Foto: Stix

Abgezeichnet hat es sich schon länger, jetzt steht es fest: Der letzte Teil der Friesoyther Umgehungsstraße, der Münsterlandring, muss ohne Fördermittel und damit allein aus dem städtischen Haushalt finanziert werden. "Mehrfach und an verschiedenen Stellen wurde versucht, entsprechende Fördermittel für den Bau der Straße zu akquirieren", heißt es dazu aus dem Rathaus. "Leider wurde die Baumaßnahme in den entsprechenden Programmen nicht mit aufgenommen."

Rund 3,2 Millionen Euro hat die Stadt für den Bau der 1,78 Kilometer langen Strecke veranschlagt. Dieser Kostenrahmen deckt sich, so die Stadt, auch mit den günstigsten Angeboten, die nach der Ausschreibung der Arbeiten abgegeben wurden. "Nach derzeitigem Stand werden die veranschlagten Baukosten eingehalten", gibt sich12 die Stadtverwaltung optimistisch. Für den ebenfalls geplanten Radweg, der von der Straße "In den Späten" bis zum Pehmertanger Weg parallel zum Münsterlandring laufen soll, hat die Stadt einen Förderantrag bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr gestellt. Die Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen, eine eventuelle Förderzusage wird nicht vor Frühjahr 2022 erwartet. Der Radweg könnte dann, so die Stadt, immer noch zeitgleich mit der Straße realisiert werden.

Neuer Kreisverkehr an Ellerbrocker Straße

Für die Umgehungsstraße rechnet die Stadt mit einer Bauzeit von 12 bis 15 Monaten. "Je nach Wetterlage kann diese jedoch noch variieren, da nicht bei jeder Witterung die entsprechenden Geräte eingesetzt werden können", heißt es. Die ersten Abstimmungsgespräche mit dem beauftragten Bauunternehmer habe es bereits gegeben, Baustart wird an der Ellerbrocker Straße sein. Hier soll nach Fertigstellung der Umgehungsstraße ein Kreisel für den Verkehrsfluss sorgen. Die im Bereich des neuen Kreisverkehrs liegenden Kabel und Leitungen sollen demnächst umgelegt werden. 

Während der Bauarbeiten für den neuen Kreisel soll eine eigens angelegte Baustraße die Umfahrung der Baustelle ermöglicht. "Damit ist auch während der Bauphase gewährleistet, dass es nur zu kleinen Einschränkungen und Behinderungen im Verkehrsfluss kommt", versichert die Stadt. Wenn das Wetter mitspielt, könne es durchaus sein, dass der Tiefbauunternehmer noch in diesem Winter den ersten Spatenstich setzt.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Keine Förderung für Umgehungsstraße - OM online