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Katholische Kliniken wollen ein düsteres Zeichen setzen

Getrieben von Existenzängsten wollen die katholischen Krankenhäuser in der Region mit einer gemeinsamen Aktion zeigen, wie es aussieht, wenn in ihren Häusern das Licht ausgeht.

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Symbolfoto: dpa

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Die Aktion ist symbolisch und solidarisch: Am Freitag (9. Dezember) sollen um 18 Uhr für 15 Minuten in allen katholischen Kliniken der Region die Lichter ausgehen. Das haben die Vertreter der Häuser am Donnerstagnachmittag in Oldenburg bei einer gemeinsamen Pressekonferenz angekündigt. Die Aktion soll demnach als Weckruf verstanden werden. Die Botschaft: So sieht es aus, wenn tatsächlich bei den Kliniken das Licht ausgeht.

Dass die Existenzängste begründet sind, zeigen aus Sicht der Hospitäler zwei aktuelle Beispiele: Das Krankenhaus in Ankum (im benachbarten Landkreis Osnabrück) werde zwar nicht geschlossen, aber in seiner jetzigen Form nicht weiterbestehen. Und: Aufgrund drohender finanzieller Schwierigkeiten sei das Marien-Hospital Papenburg Aschendorf (im benachbarten Emsland) unter einen Schutzschirm gestellt worden, schreiben die Kliniken.

Die Geschäftsführer von 10 Kliniken erklären zur Stunde, warum sie ihren öffentlichen Protest für notwendig halten. An der Aktion teilnehmen werden nach jetzigem Kenntnisstand diese Einrichtungen im Oldenburger Münsterland bzw. in unmittelbarer Nähe:

  • das Krankenhaus Marienstift in Friesoythe
  • das St.-Franziskus-Hospital Lohne
  • das St.-Marien-Hospital Vechta
  • das Krankenhaus St.-Anna-Stift Löningen
  • das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg
  • das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Damme
  • die Clemens-August-Klinik Neuenkirchen
  • die Schwester-Euthymia-Stiftung

Über den genauen Ablauf der Aktion und deren Hintergründe berichten wir im Laufe des Donnerstages auf OM-Online.

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