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Kardinal-von-Galen-Schule macht aus Schülern Leseratten

Es wurden Leseecken mit Regalen und Büchern in allen Klassen aufgebaut. Die Kinder begeistern sich gegenseitig für die Lektüre.

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Freuen sich mit den Kindern: (von links) Jürgen Hüttig, 1. Vorsitzender des Fördervereins, Alfred Müller, LzO-Direktor Firmenkunden und Vorsitzender der LzO-Stiftung Vechta, und Schulleiterin Christine Stottmann. Foto: E. Wenzel

Freuen sich mit den Kindern: (von links) Jürgen Hüttig, 1. Vorsitzender des Fördervereins, Alfred Müller, LzO-Direktor Firmenkunden und Vorsitzender der LzO-Stiftung Vechta, und Schulleiterin Christine Stottmann. Foto: E. Wenzel

Gepolsterte Sitze, genug Auswahl und Freunde zum Austauschen – ein Traum für jeden Bücherfreund. Die Kardinal-von-Galen-Schule hat für genau diese Umgebung gesorgt. Sie stattete ihre Klassenräume mit Leseecken und Bücherregalen aus.

Pro Klassenraum gibt es um die 3 Regale und Sitzgelegenheiten. Vor und in den Sommerferien hatten die Lehrer Bücher bestellt. Viele davon lehnen sich an den Unterrichtsstoff an, einige werden im Lehrwerk empfohlen. Auch auf die passende Altersempfehlung wird geachtet. Werden die Kinder älter, "wandern die Bücher mit", erklärt Schulleiterin Christine Stottmann. Eigene Bücher können Lehrer und Schüler dazustellen. Insgesamt habe das Pojekt um die 6000 Euro gekostet. Die LzO-Stiftung steuerte 3000 Euro bei.

So füllten sich die "Klassenbibliotheken", erinnert sich Stottmann. Pro Klasse gibt es zurzeit 25 bis 30 Bücher. Bei den Kindern kämen die Leseecken gut an. "Die haben sich da schon hingesetzt, da lagen die Polster noch gar nicht", scherzt die Schulleiterin. Der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Hüttig, hat von seinen Kindern auch nur Positives mitbekommen. Sie tauschten mit anderen Schülern Bücher aus oder stellten ihre eigenen in das Regal. "Viele Schüler haben zu Hause keine Bücher. Bei den Anderen wird die Lesefreude geweckt. Die stecken sich gegenseitig an", so Stottmann.

Die Lehrer können ihre eigenen Ideen einbringen

Ansporn gibt es aber auch. Die Lehrer können selbst bestimmen, wie sie das Angebot letztendlich ausführen. Einige überlassen die Entscheidung, zu lesen, den Kindern, andere locken mit Belohnungen. Schüler eines Lehrers wüssten beispielsweise: Wer jeden Tag 10 Minuten liest, bekommt ein Geschenk. Auch der pflegliche Umgang mit den Leihbüchern laufe gut. Sie seien allesamt gekennzeichnet und die Ausleihen würden vom Lehrer in eine Liste eingetragen.

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