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Kardinal-von-Galen-Halle: Dinklage erhält weitere 508.000 Euro als Zuschuss

Damit fließen bereits 1,3 Millionen Euro als Fördermittel in die Sanierung. Und die ist bitter nötig.

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Altehrwürdig: Die Von-Galen-Sporthalle ist vor allem die Heimat der Tischtennisspieler des TVD.   Foto: Böckmann

Altehrwürdig: Die Von-Galen-Sporthalle ist vor allem die Heimat der Tischtennisspieler des TVD.   Foto: Böckmann

Gefühlt jahrelang erhielt die Stadt Dinklage keine hohen Förderungen von Bund und Land, seit diesem Jahrzehnt erwischt es sie wesentlich besser. Denn die Stadt Dinklage hat am Freitag die Nachricht für einen erneuten Zuschuss für die Sanierung der Halle an der Kardinal-von-Galen-Schule erhalten – und der ist durchaus hoch. Denn für den Umbau der maroden Halle bekommt sie weitere Mittel in Höhe von 508.000 Euro aus dem Investitionspaket des Landes Niedersachsen zur Förderung von Sportstätten ausbezahlt. Bereits im vergangenen Oktober hatte die Stadt 800.000 Euro Förderung erhalten. Insgesamt rechnet die Stadt mit 1,9 Millionen Euro Investitionskosten für die Halle, die ab Oktober saniert werden soll.

„Dass der weitere Antrag auf Fördermittel positiv beschieden wurde, ist eine tolle Nachricht für die Stadt Dinklage“, freute sich Bürgermeister Carl Heinz Putthoff in einer Mitteilung der Stadt. Dank der Fördermittel in Höhe von nun 1,308 Millionen Euro, dem Geld aus der Kreisschulbaukasse und den eigenen Investitionen stünden  Grundschule und dem Turnverein Dinklage bald "eine moderne, sanierte Sporthalle" zur Verfügung.

Alte Halle hat lange Mängelliste

Denn die 1967 für 250.000 D-Mark fertiggestellte Sporthalle ist in die Jahre gekommen, die Mängelliste lang. Sehr lang. Die sanitären Anlagen haben seit Jahrzehnten ihre besten Zeiten hinter sich. Die Heizungsanlage ist in die Jahre gekommen. Dazu kommt die Dämmung des Gebäudes, die nicht dem aktuellen Stand entspricht. Die Sprecherkabine sowie die Umkleiden für Lehrkräfte und Trainer müssen überarbeitet werden. Es fehlt Platz, um Sportgeräte lagern zu können. Die Halle ist nicht barrierefrei. Und, und, und.

Kurzum: Die Halle sei „zum Fremdschämen“, wenn man Gegner in der Halle begrüße, sagte einmal Andreas Windhaus, CDU-Fraktionsvorsitzender, stellvertretender TVD-Vorsitzender und Tischtennisspieler in Personalunion. Die Halle soll nicht nur innen saniert, sondern auch in Richtung Schule erweitert werden. Zwischen Schuleingang und der erweiterten Sporthalle ist der Durchgang dann zwar nur noch 5,40 Meter breit. Damit fallen in dem Innenhof die derzeitigen Parkplätze weg, was angesichts des veränderten Verkehrs- und Parkraumkonzeptes für Schulleiterin Christine Stottmann kein Problem darstellte.

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