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Jürgen Hoopmann: "Ich bin ein positiv eingestellter Mensch"

Sehr persönliche Ansichten: 10 Fragen an Jürgen Hoopmann. Der leidenschaftliche Geflügelzüchter ist Hausmeister an der Grundschule Emstek.

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Zuwachs: Die Deutsche Dogge Duke ist vor wenigen Wochen bei Jürgen Hoopmann und seiner Familie eingezogen.  Foto: Vorwerk

Zuwachs: Die Deutsche Dogge Duke ist vor wenigen Wochen bei Jürgen Hoopmann und seiner Familie eingezogen.  Foto: Vorwerk

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Eigentlich richtig gut. Ich habe keinen Grund, mich zu beklagen – trotz aller Einschränkungen, die man in den vergangenen 2 Jahren zu erdulden hatte. Ich bin aber grundsätzlich ein positiv eingestellter Mensch, denn wenn man etwas zum Nörgeln sucht, dann findet man auch was. Und jetzt, wo das Wetter sonniger wird, da fühlt man sich sowieso besser.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Vor 2 Jahren haben wir uns ein altes Haus im Außenbereich gekauft. Das war schon immer mein Traum, auch wenn dort eine Menge Arbeit drinsteckt und immer viel zu erledigen ist. Das genieße ich aber. Außerdem haben wir seit wenigen Wochen vierbeinigen Zuwachs in der Familie. Duke, eine Deutsche Dogge.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Steuern. Selbstverständlich müssen die staatlichen Aufgaben auch bezahlt werden, aber ich würde das System anders ordnen. Reiche würde ich stärker zur Kasse bitten und dafür auf der anderen Seite Familien und Alleinerziehende mit geringem Einkommen entlasten. Auch Alleinstehende müssen doch noch motiviert sein, mehr zu arbeiten, ohne dass sie die Hälfte zum Finanzamt bringen. Arbeit ist ja genug da.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Das wird wohl im kommenden Jahr eine neue Küche sein. Auch wenn ich selber nicht der begnadetste Koch bin, denn das kann meine Frau deutlich besser. 

Was tun Sie am liebsten?
Wenn ich zu Hause bei meiner Frau und meiner Tochter bin, dann bin ich richtig gut zufrieden. Dort habe ich auch meinen Garten und kümmere mich um meine Enten und Hühner. Aktuell züchte ich Orpington-Hühner. Das sind große Tiere in unterschiedlichen Farbschlägen. Früher habe ich Kanarienvögel gezüchtet, doch nach dem Umzug ins neue/alte Haus bin ich nicht mehr dazu gekommen, die Volieren zu bauen.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich denke, dass ich ein recht zuverlässiger und ehrlicher Zeitgenosse bin, der auch entscheidungsfreudig ist. Gleichzeitig bin ich manchmal auch unentschlossen. Ich entscheide zwar schnell, aber ich ändere die Entscheidung auch wieder. 

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Der Fernseher läuft nicht besonders oft bei mir. Die Schnäppchenhäuser mag ich aber gerne sehen, was sicherlich auch mit meiner handwerklichen Ausbildung als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer zu tun hat. Außerdem kann ich mich für Naturfilme begeistern.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Auch da gäbe es jemanden aus dem TV: die Jungs vom "Trödeltrupp". Die haben Ahnung, finden bei jedem Problem eine Lösung und lassen sich so schnell nicht unterkriegen.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ich esse eigentlich alles gerne und lasse mich jeden Tag überraschen, was meine Frau kocht – und das kann sie sehr gut. Nur Grünkohl, den muss man mir nicht servieren.

Welches Thema in den lokalen Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Ich lese alles, was mit der Gemeinde Emstek und den umliegenden Kommunen zu tun hat. Dazu gehören für mich auch die Familienanzeigen. Mit dem Krieg in der Ukraine ist leider auch ein internationales Thema hinzugekommen, das ich täglich verfolge.


Zu Person:

  • Jürgen Hoopmann ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter.
  • Zu dritt leben sie in einem älteren Haus im Außenbereich der Gemeinde Emstek.
  • Wenn er sich nicht um Garten und Tiere kümmert, dann ist er gerne mit dem Fahrrad unterwegs.
  • Seit 17 Jahren sorgt er an der Grundschule Emstek als Hausmeister dafür, dass die Technik funktioniert und auch sonst alles seine Ordnung hat.

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