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Jugendliche aus Bernay sind zum Austausch in Cloppenburg

Für eine Woche sind rund 30 Schülerinnen und Schüler aus der französischen Partnerstadt zu Gast. Am Freitag wurden sie offiziell begrüßt und brachten sich direkt ein.

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Im großen Ratssaal der Stadt Cloppenburg wurden die Schülerinnen und Schüler aus Bernay von Bürgermeister Varnhorn begrüßt. Foto: Dickerhoff

Im großen Ratssaal der Stadt Cloppenburg wurden die Schülerinnen und Schüler aus Bernay von Bürgermeister Varnhorn begrüßt. Foto: Dickerhoff

"Ich bin Lateiner und hatte in der Schule leider keinen Französischunterricht", musste Cloppenburgs Bürgermeister Neidhard Varnhorn gleich zu Beginn zugeben. Zum ersten Mal in neuer Funktion begrüßte der CDU-Politiker die Austauschschüler aus Cloppenburgs französischer Partnerstadt Bernay, die gemeinsam mit ihren Lehrern und Partnern vom CAG in den großen Ratssaal gekommen waren. Mit jeweils rund 30 französischen und deutschen Jugendlichen war der Raum auch gut gefüllt. Und für ein herzliches "Bonjour" reichten die Fremdsprachenkenntnisse von Varnhorn dann doch.

Für eine Woche sind die Franzosen aktuell in Cloppenburg zu Gast, von Donnerstag (6. Oktober) bis Donnerstag (13. Oktober). Dabei soll ihnen ein Einblick in die hiesige Kultur, den Schulalltag und die Stadt selbst gegeben werden. Aber auch Ausflüge sind geplant, beispielsweise nach Bremerhaven. Die französische Deutschlehrerin Virginie Jestin hob hervor, dass ihre Gruppe die erste der gesamten Schule sei, die seit Beginn der Corona-Pandemie wieder ins Ausland reist. "Das unterstreicht den Stellenwert der Städtefreundschaft zwischen Bernay und Cloppenburg", so die Lehrerin. Man wolle mit dem Austausch auch erreichen, dass die Jugendlichen zu überzeugten Europäern heranwüchsen. 

Rund 30 Schülerinnen und Schüler aus Bernay sind aktuell in Cloppenburg zu Gast. Foto: DickerhoffRund 30 Schülerinnen und Schüler aus Bernay sind aktuell in Cloppenburg zu Gast. Foto: Dickerhoff

Mit einem besonderen Anliegen wandte sich Dr. Irmtraud Kannen an die Austauschschüler. Sie bat die französischen Gäste, sich mit ihrer Unterschrift am neuen Platz der Kinderrechte vorm Rathaus einzubringen. Der Bitte kamen zahlreiche Jugendliche nach. "Vielleicht gibt es ja irgendwann auch einen Platz der Kinderrechte in Bernay", sagte Kannen. 

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