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Jetzt geht es um Solidarität

Thema: Corona-Ausbrüche in Deutschland: Ein erfolgreicher Kampf gegen die Pandemie gelingt nur im Kollektiv. Leugnen ist der falsche Weg.

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Überrascht sollte von den explosionsartig steigenden Zahlen der täglich neu mit dem Corona-Virus Infizierten wirklich niemand mehr sein. Längst geht es nicht mehr nur um Ballungszentren. Die Pandemie schlägt nach einem vergleichsweise ruhigen Sommer auch in den ländlichen Regionen wieder mit aller Härte zu.

Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass es hier nicht mehr um persönliche Befindlichkeiten geht. Es geht vor allem um eines: Solidarität. Konsequente Maskenverweigerer, Demonstranten, die dicht an dicht durch Großstädte ziehen, Gruppen, denen die Party wichtiger ist, als die Gesundheit der Gemeinschaft – sie alle tragen ihren Teil dazu bei, dass wieder mehr Menschen in Deutschland auf Intensivstationen liegen und möglicherweise für immer körperlich schwer gezeichnet die Klinik verlassen oder gar am oder mit dem Virus sterben.

Analog dazu nehmen Menschen, die sich nicht um die Regeln scheren, billigend in Kauf, dass ein möglicherweise resultierender neuerlicher Lockdown wie im Frühjahr ganze Wirtschaftszweige in Deutschland in den endgültigen Ruin treiben könnte.

Nein, die Corona-Zeit ist keine einfache Zeit – für niemanden. Doch unzählige persönliche Schicksale hängen kurz- oder langfristig auch davon ab, wie sich die Gesellschaft im Kollektiv verhält. Leugnen ist der falsche Weg. Zu spät ist es vielleicht noch nicht. Ziehen alle mit, besteht die Chance, die Krise möglicherweise doch noch halbwegs glimpflich zu überwinden. Falls nicht, drohen Lockdown, Krankheit und Schlimmeres.

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