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"Jedem Kind eine Chance": Gründervorstand setzt seine Arbeit fort

Der Verein für Kinder und Jugendliche zählt mittlerweile 200 Mitglieder und feiert jetzt sein 10-jähriges Bestehen.

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Setzen auf Kontinuität in der Führungsriege: Gabi Tepe (von links), Bernd Wichmann, Hermann Reiners, Schirmherr Landrat Johann Wimberg und Aloys Lübbers. Foto: Pille

Setzen auf Kontinuität in der Führungsriege: Gabi Tepe (von links), Bernd Wichmann, Hermann Reiners, Schirmherr Landrat Johann Wimberg und Aloys Lübbers. Foto: Pille

Der Verein "Jedem Kind eine Chance" hat auf seiner Jubiläums-Generalversammlung im Franziskushaus seinen gesamten Gründungsvorstand wiedergewählt. Auf den Tag genau vor 10 Jahren hoben Hermann Reiners als 1. Vorsitzender, Gabi Tepe als seine Vertreterin, Bernd Wichmann als Schriftführer und Kassenwart Aloys Lübbers den Verein aus der Taufe und verlängerten nun ihre Amtszeit.

"En bloc" bestätigt wurden auch die 11 Damen und 4 Herren, die als Beisitzerinnen und Beisitzer die Ortsteile vertreten: Anita Huntemann (Neuvrees), Maria Tiedeken-von Garrel (Thüle), Nicola Fuhler (Friesoythe), Aloys Lübbers (Friesoythe), Mathias Lammers (Altenoythe und Hohefeld), Bernd Wichmann (Friesoythe), Sabine Janssen (Neuscharrel), Elisabeth Poschmann (Friesoythe) Irmgard Greten (Markhausen), Bärbel Schrand (Gehlenberg), Heike de Buhr (Friesoythe) Mechthild Lüken (Kampe-Kamperfehn), Silke Meschkat (E’damm-Heinfelde), Gabi Tepe (Friesoythe) und Hermann Reiners (Altenoythe).

In seinem Jahresbericht erinnerte Reiners an den 10-jährigen Weg von der Gründung des Vereins im Jahr 2011, "weil bedürftigen Kindern aus Familien mit geringem Einkommen das Nötigste beschafft werden muss", bis zu den Hilfebedingungen unter Corona-Bedingungen der jüngsten Vergangenheit.

Verein reagiert immer "schnell und kurzfristig"

Heute hat "Jedem Kind eine Chance" über 200 Mitglieder. Der Vorsitzende dankte besonders den vielen Sponsoren, die die Arbeit mit kleinen und großen Spenden unterstützen. Den Erfolg garantierten besonders auch die 11 Beisitzer, die aus allen Ortsteilen dem Vorstand zuarbeiten. Reiners: "Wir arbeiten heute außerdem mit allen sozialen und caritativen Einrichtungen im Stadtgebiet zusammen, aber auch mit der Geschäftswelt, in der der Name 'Jedem Kind eine Chance' bekannt ist."

Auch wenn es wegen der Pandemie noch keine konkreten Planungen gebe: Wenn "Not am Mann" sei, reagiere der Verein "schnell und kurzfristig", so der Gründungs-Vorsitzende Reiners, auch wenn es seit der Corona-Krise bislang "erstaunlich ruhig" sei.

Bedürftigkeit sei in der Corona-Zeit oft nicht gemeldet worden, sagte Gabi Tepe, "das hat uns Angst gemacht". Sie freue sich deshalb, dass nun der Präsenzunterricht für die Kinder wieder laufe. Das Personal in Kindergärten und Schulen sehe und höre am besten, wo Hilfe erforderlich sei. Im Namen aller Mitglieder überreichte sie einen Blumenstrauß "aus dem eigenen Garten" an Hermann Reiners, "weil du so ein guter Chef bist".

Über 2000 Anträge und 250.000 Euro in einem Jahrzehnt

"Stark machen für die Schwächsten, stark machen fürs Leben" – das seien die Leitlinien des Vereins, der in einem Jahrzehnt – bei 2000 Anträgen mit über 250.000 Euro – Kinder im Stadtgebiet Friesoythe unterstützte, deren Weg in die Welt mit Stolpern begonnen habe. "Jedem Kind eine Chance" orientiere sich an den Kinderrechten, die essenzielle Begriffe wie Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe beinhalteten und setze sie mit eigenen Hilfsprojekten um.

Landrat Johann Wimberg lobte als Schirmherr das Engagement und auch Bürgermeister Sven Stratmann hob den Stellenwert der "Arbeit mit Herz und Verstand" für die Stadt hervor.

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