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Jagdhornbläser des Hegerings Molbergen verabschieden Obmann Siemer

Rudolf Siemer hat die Gruppe 1968 mitgegründet und 32 Jahre geleitet. Zu seinem Nachfolger wählten die Molberger nun Jens Preut.

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Der neue Vorstand der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Molbergen: Frank Dellwisch (von links), Johannes Reil, Jens Preut und Manfred Gerdes verabschiedet Rudolf Siemer (Mitte), der die Gruppe 32 Jahre geleitet hatte. Foto: Landwehr

Der neue Vorstand der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Molbergen: Frank Dellwisch (von links), Johannes Reil, Jens Preut und Manfred Gerdes verabschiedet Rudolf Siemer (Mitte), der die Gruppe 32 Jahre geleitet hatte. Foto: Landwehr

Mit einem lauten dreifachen Horrido haben die Jagdhornbläser des Hegerings Molbergen ihren langjährigen Obmann Rudolf Siemer, der die Gruppe 1968 mitgegründet und seit 32 Jahren geleitet hatte, verabschiedet. Zum Nachfolger wählten die 27 Bläser Jens Preut, der neun neue Jagdhornbläser zur Mitgliederversammlung im Saal Schnieder in Ermke begrüßen konnte. Karl Wichmann wurde für eine 50-jährige Mitgliedschaft, Gerd Nordenbrok und August Döpke für 40-jährige Zugehörigkeit geehrt.

Traditionell beginnen die Jagdhornbläser ihre jährliche Mitgliederversammlung mit einem deftigen Essen, bevor dann Noch-Vorsitzender Rudolf Siemer mit dem Gedenken an die verstorbenen Bläserkollegen den offiziellen Teil eröffnete. Corona-bedingt gab es in den letzten beiden Jahren kaum Aktivitäten. Wenn es die Situation gestattete, fanden die Übungsabende statt. Besonders erfolgreich war die Mitgliederwerbung. Gleich neun Jäger traten der Bläsergruppe bei und übten regelmäßig. „Dat moakt bi us richtig Spoaß“, motivierte ein Bläserkollege die Neuen. Somit wuchs die Gruppe gleich um 50 Prozent. Damit sich die Gruppe besser mische, sollten zwei Neue im Festausschuss mitarbeiten, wünschte sich Schriftführer Frank Dellwisch.

Die Kasse wies einen guten Bestand auf, wie Kassenwart Manfred Gerdes berichtete. Sie sei ordentlich und korrekt geführt, bestätigten Kassenprüfer Clemens Werrelmann und Johannes Reil.

Vize Jens Preut wird Siemers Nachfolger

Wahlleiter Clemens Werrelmann dankte dem bisherigen Obmann Rudi Siemer für die „schönen Jahre“. Sein Nachfolger wurde der bisherige Vize, Jens Preut. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Jäger Johannes Reil, für den Josef Ebben dann das Amt des Kassenprüfers übernahm.

In seiner Laudatio erinnerte der neue Vorsitzende Preut daran, dass Rudolf Siemer dem Hegering Molbergen seit über 60 Jahren angehöre. 40 Jahre lang war er Schießobmann und 55 Jahre Mitglied im erweiterten Vorstand. Seit 55 Jahren engagiere sich der gelernte Kaufmann in der Vorbereitung des Jägerballs und sorgte dabei auch für den angemessenen Saalschmuck. 1968 sei er einer von drei Mitbegründern der Jagdhornbläser-Gruppe des Hegerings Molbergen gewesen, 32 Jahre lang ihr Vorsitzender. Im März wurde der in Cloppenburg wohnende passionierte Jäger und Jagdhornbläser 85 Jahre alt. „Du hast die Gruppe mit Geschick und Engagement geleitet. Wir hoffen, dich noch viele Jahre in unserer Runde begrüßen zu können“, so der neue Vorsitzende, der dem Vorgänger ein Präsent überreichte.

Karl Wichmann für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Jagdhornbläsergruppe des Hegerings Molbergen wurde Karl Wichmann geehrt. „Karl hat engagiert mitgemacht und immer wieder junge Leute eingeladen und mit ihnen geübt“, lobte Vorsitzender Jens Preut. Seit 40 Jahren sind Gerd Nordenbrok und August Döpke engagierte Jagdhornbläser in der Molberger Gruppe. Alle erhielten neben der Urkunde ein Präsent.


Fakten:

  • Die deutschen Jagdhornsignale sind ein fester Bestandteil der Jagdkultur.
  • Früher wurde das Jagdhorn zudem zur aktiven Verständigung auf der Jagd (Jagdleitsignale) eingesetzt.
  • Heute liegt der Schwerpunkt der Jagdsignale im jagdlichen Brauchtum, wodurch dem Wild unter anderem die letzte Ehre durch das Totsignal erwiesen wird.

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