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Inzidenz für Cloppenburg ist gesunken – in Vechta ist der Wert gestiegen

Das Robert-Koch-Institut meldet bundesweit 34.002 Corona-Neuinfektionen. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag in Niedersachsen am Samstag bei 4,0.

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Symbolfoto: dpa

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Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut deutlich angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der bundesweiten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 183,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 169,95 gelegen, vor einer Woche bei 145,1 (Vormonat: 62,3).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 34.002 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.38 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 37.120 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Vor einer Woche hatte der Wert bei 21.543 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 142 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 90 Todesfälle. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 96.488. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.743.490 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.355.300 an.

So sieht die aktuelle Corona-Lage im OM aus:

Für den Landkreis Vechta ist die 7-Tage-Inzidenz ebenfalls gestiegen. Der Wert liegt am Samstag bei 151,0. Am Vortag hatte das Berliner Institut eine Zahl von 139,9 Neuinfektionen binnen 7 Tagen pro 100.000 Einwohnern gemeldet. Die aktuelle Berechnung basiert auf 217 registrierten Fällen in der vergangenen Woche. Vechta hat im Vergleich der niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte derzeit die dritthöchste Inzidenz.

Im Landkreis Cloppenburg ist die 7-Tage-Inzidenz dagegen deutlich gesunken. Hier beträgt der Wert nun 258,9. Am Freitag lag die Inzidenz bei 280,4. Nach Angaben des RKI basiert die Berechnung auf 447 gemeldeten Infektionen in den vergangenen 7 Tagen. Im Vergleich der niedersächsischen Städte und Gemeinden mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz belegt Cloppenburg derzeit den 1. Platz.

Corona-Lage in Niedersachsen bleibt angespannt

Die Corona-Lage in Niedersachsen bleibt unterdessen angespannt. Wie das Landesgesundheitsamt mitteilte, ging die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz zwar etwas zurück – die anderen Indikatoren für die Pandemie stiegen allerdings an. Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz lag am Samstag bei 4,0 – am Vortag waren es noch 4,1 Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in Kliniken pro 100.000 Einwohner während der vergangenen 7 Tage. Für Gesundheitsbehörden und Kommunen in Niedersachsen ist dies der wichtigste Indikator zur Bewertung der Pandemielage.

Die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche je 100.000 Einwohner stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts jedoch landesweit am Samstag auf 97,1 – nach 94,8 am Freitag. Es wurden 5 weitere Covid-19-Todesfälle registriert, die Gesamtzahl stieg auf 6114. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser waren am Samstag 6,1 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patienten und -Patientinnen belegt – ein Tag zuvor waren es 5,8 Prozent.

Eine Corona-Warnstufe wird in Niedersachsen erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens eine der beiden anderen Maßzahlen (Neuinfizierte, Intensivbetten) die in der Verordnung definierten Schwellenwerte überschreiten. So muss beim Leitindikator Hospitalisierung der Wert 6,0 überschritten werden, damit möglicherweise Warnstufe eins ausgerufen werden kann. Die Warnstufen werden teils vom Land, teils von den Kreisen beziehungsweise kreisfreien Städten ausgerufen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweiligen Werte die Schwellen fünf Tage hintereinander übersteigen.

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