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Infektionen in Pflegezentrum: Corona-Mutation spielt eine Rolle

In Hunteburg im Landkreis Osnabrück gibt es mehrere  Coronafälle in einem Pflegezentrum. In der Einrichtung arbeiten auch 6 Personen aus dem Kreis Vechta.

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Symbolfoto: dpa

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In einem Pflegezentrum in Hunteburg (Gemeinde Bohmte) im Landkreis Osnabrück haben sich mehrere Bewohner und Mitarbeiter trotz Impfung und umfangreicher Hygienemaßnahmen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die NOZ und der NDR berichteten, sind 11 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 3 Mitarbeiter betroffen. Das haben laut Einrichtung Schnelltests ergeben.

Bei einigen positiv getesteten Personen stand das Ergebnis des anschließenden PCR-Tests zuletzt noch aus. Die Infektionen von mindestens 5 Personen wurden aber bereits bestätigt. Am Dienstag wurden zudem weitere Tests in der Einrichtung durchgeführt. Mit Stand von 14 Uhr lagen dem Landkreis Osnabrück aber am Mittwoch noch keine neuen Ergebnisse vor, teilte Kreissprecher Burkhard Riepenhoff auf Nachfrage von OM online mit.

In der Einrichtung arbeiten laut Riepenhoff auch 6 Personen, die im Landkreis Vechta wohnen. Diese seien allerdings von den bekannten Infektionsfällen bisher nicht betroffen. Für die Mitarbeiter gilt derzeit eine Arbeitsquarantäne.

Corona-Mutation B.1.1.7 spielt bei Infektionen eine Rolle

Bereits im Januar und Februar hatten sich nach dem Bericht der NOZ alle Bewohner und etwa 80 Prozent aller Mitarbeitenden impfen lassen - nach Informationen von OM online vor allem mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer. Bei den nun aufgetretenen Infektionen spielt zudem eine Corona-Mutation eine gewichtige Rolle: "Es handelt sich um die britische Variante B.1.1.7.", erklärt Riepenhoff.

Welche Auswirkungen hat das mit Blick auf die Wirksamkeit des verwendeten Biontech-Impfstoffes? Dazu teilte der Sprecher mit: "Zur Wirksamkeit des Biontech-Impfstoffes kann das Gesundheitsamt keine wissenschaftlich fundierte Antwort geben." Das Gesundheitsamt des Landkreises Osnabrück befinde sich in engem Austausch mit dem Robert-Koch-Institut (RKI). "Eine genauere Untersuchung des Falls wird in Erwägung gezogen und befindet sich im Abstimmungsprozess", erklärte Riepenhoff.

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