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Industriemuseum Lohne ist für kleine Entdecker große Klasse

Das Museum wurde für 4 Jahre als "besonders kinderfreundlich" zertifiziert. Bei der altersgerechten Vermittlung des Wissens dürfen Schulklassen staunen und mitmachen.

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Freuen sich über die Zertifizierung: Vorsitzender des Trägervereins, Benno Dräger, und Museumsleiterin Ulrike Hagemeier. Foto: Hahn

Freuen sich über die Zertifizierung: Vorsitzender des Trägervereins, Benno Dräger, und Museumsleiterin Ulrike Hagemeier. Foto: Hahn

Großes entdecken können im Industriemuseum Lohne auch schon die Jüngsten. Nun darf sich das Museum offiziell erneut für 4 Jahre "besonders kinderfreundlich" nennen. Die Zertifizierung für das "KinderFerienLand Niedersachsen" führte der Verbund "Oldenburger Münsterland" mit dem Tourismusmarketing Niedersachsen durch. Museumsleiterin Ulrike Hagemeier und der Vorsitzende des Trägervereins, Benno Dräger, freuten sich über die von Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) unterschriebene Urkunde.

Um als "besonders kinderfreundlich" zu gelten, müsse man mehrere Kriterien erfüllen, erklärt Ulrike Hagemeier. Das fange schon beim Organisatorischen an: Platz für Kinderwagen, Hocker und Wickeltische in den Bädern oder auch Kindersicherungen in den Steckdosen. Aber das junge Publikum solle auch durch die Ausstellungen angesprochen werden. Daher biete das Museum viele pädagogische Führungen und Aktionen für Schulklassen, ergänzt Benno Dräger.

"An einem außerschulischen Lernort wird einfach intensiver gelernt."Benno Dräger

Egal ob Dampfmaschinen, Schreibfedern, das frühere Schulleben oder die Eigenschaften des Moors – das Wissen werde den Kindern spielerisch vermittelt. Dabei können Kinder vom Kindergartenalter bis ins Jugendalter im Museum entdecken, erforschen und begreifen. Zum Mitmachen und Staunen laden Projekttage zum alten Handwerk ein, berichtet Hagemeier. Die Themen, wie beispielsweise Industrialisierung und Heimat, seien an die Lehrpläne der Jahrgänge abgestimmt. "An einem außerschulischen Lernort wird einfach intensiver gelernt", meint Dräger. "Oft wollen die Kinder gar nicht wieder hier weg."

Dräger finde, die Auszeichnung habe sich das Museum mehr als verdient. Auch Hagemeier bekomme viel positives Feedback von den Eltern. Trotzdem möchten die beiden das Museum noch besser für die Nachwuchsentdecker gestalten. Daher sei das nächste Ziel, die Erläuterungen noch kindgerechter darzustellen. 

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