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In zentraler Lage in Emstek entsteht neuer Wohnraum

In der Ortsmitte ist mit der Sanierung begonnen worden. An der Clemens-August-Straße ist der Abriss vollendet und an der Langen Straße laufen die Planungen.

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Abgerissen: Das alte Gebäude wurde zuletzt als Wohnhaus genutzt. Dort soll ein Neubau mit Platz für fünf Parteien entstehen. Foto: Vorwerk

Abgerissen: Das alte Gebäude wurde zuletzt als Wohnhaus genutzt. Dort soll ein Neubau mit Platz für fünf Parteien entstehen. Foto: Vorwerk

Es tut sich etwas entlang der Hauptachse durch den Ort Emstek. In der vergangenen Woche wurde ein Gebäude, das zuletzt als Wohnhaus genutzt wurde, an der Ecke Clemens-August-Straße/Bernhard-Wehmhoff-Straße abgerissen. Dort soll in den kommenden Wochen und Monaten ein Wohnhaus für fünf Parteien entstehen. Auf der anderen Seite des Zentrums wird der Bereich des ehemaligen Standorts von Elektro Siemer überplant. Der Abriss ist beschlossene Sache. Ob dort am Ende reines Wohnen entsteht oder doch eine Mischung aus Wohn- und Geschäftshaus, steht noch nicht fest, sagt Geschäftsführerin Stefanie Richter auf Nachfrage.

Konkreter ist es an der Clemens-August-Straße. Dort sind fünf Einheiten mit einer Wohnfläche zwischen 98 und 140 Quadratmetern geplant. Die Wohnungen sind so verteilt, dass im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss je zwei Parteien einziehen können und auf der dritten Ebene wird es ein großzügiges Penthouse mit Dachterrasse geben. Die Solplatte könnte noch im Februar gegossen werden. Der genaue Fertigstellungstermin ist noch nicht bekannt.

Erste Interessenten haben sich schon gemeldet

Das Vorhaben hat sich im Ort bereits herumgesprochen, sagt Ludwig Albers. Entsprechend gab es auch schon Anfragen. Zu Verkauf und Vermietung könne gegenwärtig aber noch nichts gesagt werden. Alles wird nach den neuesten Standards energetisch optimiert. Die Carports werden so weit vorbereitet, dass auch Wallboxen für Elektro-Autos problemlos installiert werden können. Die Erdgeschosswohnungen haben eine kleine Terrasse mit Rasenstück, im Obergeschoss gibt es Balkone. Albers: "Die Wohnungen haben eine Größenordnung, dass dort junge Paare, Senioren und auch kleine Familien einziehen können." Ein Fahrstuhl ist vorhanden, und mit dem roten Klinker für die Fassade soll sich das Gebäude gut in die Nachbarschaft einfügen.

Bereits in Angriff genommen wurden die Sanierungsarbeiten im unmittelbaren Zentrum Emsteks. Das ehemalige Gebäude der Öffentlichen Versicherung hat vor wenigen Wochen einen neuen Käufer gefunden. Neben dem geschäftlichen Anteil im Erdgeschoss wird darüber hochwertiger Wohnraum entstehen, wie Birgit Focke-Meermann Ende November erklärte. Vier Wohnungen mit einer Größe zwischen 70 und 80 Quadratmetern werden grundlegend saniert und die Fassade aufgefrischt, damit das Haus "der Platzhirsch in der Ortsmittel bleibt", wie Focke-Meermann damals erklärte. 

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