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In Molbergen wird der alte Faulturm abgerissen

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband macht mit den Abrissarbeiten Platz für das neue Betriebsgebäude. Rund 60.000 Euro hat der OOWV in den Abriss investiert.

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Die Betonschere bei der Arbeit: Der alte Faulturm auf der OOWV-Kläranlage Molbergen wird abgerissen. Foto: OOWV

Die Betonschere bei der Arbeit: Der alte Faulturm auf der OOWV-Kläranlage Molbergen wird abgerissen. Foto: OOWV

Seit früh morgens rollt der Bagger und schon zur Mittagszeit ist der rote Verblender beseitigt. Völlig grau steht der alte Faulturm auf der Kläranlage des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) in Molbergen nun da.

Doch die Ruhe währt nicht lange. Schon macht sich der Greifer des Baggers ganz oben zu schaffen und zieht die Dachpappe in großen Stücken ab. Anschließend wird es richtig laut, denn ein Presslufthammer kommt am Bagger anstelle der Schaufel zum Einsatz.

Sein Ziel: Ein Loch in den rund 30 Zentimeter dicken Stahlbeton zu schlagen, das groß genug ist, damit die riesige Betonschere zum Einsatz kommen kann. Stück für Stück geht es so dem alten Faulturm an den Kragen. An seinem Platz soll bald ein neues Betriebsgebäude entstehen.

Neues Betriebsgebäude entsteht auf bereits bebauter Fläche

„Das neue Betriebsgebäude wird die neue dienstliche Heimat der Kollegen der Kläranlage Molbergen und der Kläranlage Lindern“, wird OOWV-Ingenieur Gerold Eiben zitiert. „Die aktuellen Gebäude auf den beiden Kläranlagen sind in die Jahre gekommen. Mittlerweile gibt es andere Anforderungen, die sichergestellt sein müssen, damit unsere Fachkräfte ihre Arbeit problemlos erledigen können. Und daran arbeiten wir nun.“

Um so wenig Boden wie möglich zu versiegeln, werde das neue Betriebsgebäude auf der bereits bebauten Fläche entstehen, heißt es in der Pressemitteilung. Der alte Faulturm werde im Arbeitsablauf nicht fehlen, da schon viele Jahre in ihm kein Klärschlamm mehr verfault werde, berichtet Gerold Eiben.

Damit der Neubau aber starten und das neue Gebäude mit Schwarz-Weiß-Bereich, Duschen, Büroräumen, einem Labor für die Abwasseruntersuchung und einem Aufenthaltsraum mit Küche in die Höhe wachsen kann, müsse Platz geschaffen werden. Gut zehn Meter durchmesse der alte Faulturm und zehn Meter sei er auch hoch. Circa 400 Tonnen Beton würden beseitigt werden müssen, damit am Ende nichts mehr von ihm zu sehen ist. Rund 60.000 Euro investiert der OOWV in den Abriss.

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