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In Garrel wird 24 Stunden lang gebetet

Die Aktion findet am 12. und 13. März zum 4. Mal statt. Interessierte können sich für Zeitfenster in der Kirche anmelden.

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EInladung zum Gebet: Das Organisationsteam stellte die Aktion in der Kirche vor. Foto: Schrimper

EInladung zum Gebet: Das Organisationsteam stellte die Aktion in der Kirche vor. Foto: Schrimper

Einen Tag lang beten – in der katholischen Kirchengemeinde Garrel ist die Aktion "24 Stunden für den Herrn" schon zu einer kleinen Tradition geworden. Im vergangenen Jahr hatte die Corona-Pandemie den Organisatoren jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. In diesem Jahr soll es aber zum 4. Mal gelingen mit dem eintägigen Gebet in der Pfarrkirche St. Peter und Paul – unter dem Motto "Dasein vor Gott, in die Stille gehen und einfach mal zur Ruhe kommen".

Los geht es am Freitag (12. März) um 18 Uhr in der Kirche mit der Aussetzung des Allerheiligsten. Die Aktion endet am Samstag (13. März) um 17 Uhr mit der Heiligen Messe. Dazwischen können Interessierte in halbstündigen Zeitfenstern im Gotteshaus beten. Dafür muss man sich in eine Anmeldeliste eintragen, die während der Öffnungszeiten des Pfarrbüros dort und sonst in der "Alten Kirche" ausliegt.

Hygieneregeln müssen beachtet werden

Wie das Gebet letztendlich aussieht, ist jedem selbst überlassen. "Musik, Meditation, Lesung, Betrachtung, Stille, Gesang, Bewegung, Rosenkranz, Tanz, Gehen – alles ist möglich, was der Ehre Gottes dient und was die Teilnehmer selbst erfüllt", heißt es von den Organisatoren. Allerdings müsse die geltenden Pandemie-Regeln und das Hygienekonzept in der Kirche beachtet werden. Vor Ort wird eine Hygienestation aufgebaut sind. Der genutzte Sitzplatz ist nach dem Gebet selbst zu desinfizieren.

Auch Gruppen sind zum 24-Stunden-Gebet in der Pfarrkirche willkommen. Maximal 3 Personen dürften unter Einhaltung der geltenden Regeln singen, sagt Diakon Günter Hinxlage. Auch Musikinstrumente – mit Ausnahme von Blasinstrumenten – dürften im Gotteshaus erklingen.

Laut Hinxlage sei es bei den vergangenen Aktionen stets gelungen, alle Zeitfenster rund um die Uhr zu füllen – teilweise auch erst "kurz vor Toresschluss". "Wir haben es auf jeden Fall immer vollgekriegt", zeigt er sich auch jetzt zuversichtlich.

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