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In Cappelner Mensa kann aufgetischt werden

Der Neubau bietet Platz für 160 Gäste. Angesichts der aktuellen Coronalage dürfte es noch ein wenig dauern, bis der Betrieb startet.

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Blitzblank: Die Essensausgabe ist poliert – es müssen nur noch die Gäste kommen. Darauf freuen sich die Schulleiterinnen Petra Brokamp (links) und Christin Hartmann (rechts) sowie Architektin Elisabeth Weber, Bürgermeister Marcus Brinkmann (Mitte) und Bauamtsleiter Dieter Bührmann. Foto: Thomas Vorwerk

Blitzblank: Die Essensausgabe ist poliert – es müssen nur noch die Gäste kommen. Darauf freuen sich die Schulleiterinnen Petra Brokamp (links) und Christin Hartmann (rechts) sowie Architektin Elisabeth Weber, Bürgermeister Marcus Brinkmann (Mitte) und Bauamtsleiter Dieter Bührmann. Foto: Thomas Vorwerk

Platz ist in der neuen Cappelner Schul-Mensa für 160 Kinder und Jugendliche. Alles ist eingerichtet, doch gespeist hat dort angesichts der besonderen Corona-Bedingungen an der Ober- und Grundschule allerdings noch niemand. Die Hoffnung auf andere Zeiten ist aber vorhanden und so wurde am Dienstag der Neubau der Presse vorgestellt.

Überraschungen im Altbau steigern die Kosten

Als neues Schmuckstück in der Gemeinde bezeichnet Bürgermeister Marcus Brinkmann den Bau. Das Essen wiederum sei wesentlichen Bestandteil des Erfolges einer Ganztagsschule. Auch den Standort hält der Verwaltungschef dank kurzer Wege für gut gewählt.

Die erste Schätzung von 1,1 Millionen Euro wurde zwar mit knapp 1,3 Millionen Euro übertroffen, die Mehrkosten sind allerdings im Bestand zu finden. Dach und Fassade der Verwaltung hätten einige Überraschungen bereitgehalten – auch aus energetischer Sicht. Diese Problemstellen gleich mitzubeseitigen, sei seitens der Gemeinde eine gute Entscheidung gewesen, meinte Architektin Elisabeth Weber.

Komplex kann auch außerhalb der Schulzeit genutzt werden

Der Anbau ist komplett autark und kann außerhalb der Schulzeiten für Veranstaltungen wie Elternabende genutzt werden. Der Haupteingang ist behindertengerecht gestaltet, was auch für die sanitären Anlagen gilt. Im lichtdurchfluteten Raum gehen die Schüler in zwei Spuren zur Essensausgabe und suchen sich dann einen der 160 Plätze. „Die Klassen gehen gemeinsam zum Mittagessen, auch wenn sie sich selber etwas mitbringen“, sagt OBS-Leiterin Petra Brokamp. So kommt es auch, dass die Akzeptanz in der Vergangenheit, als das Mittagessen im Pfarrheim eingenommen wurde, mit über 50 Prozent recht hoch ist. Wenn es Pizza gibt, steigt die Nachfrage besonders. Über eine App kann das Mittagessen vorbestellt werden, die Abrechnung erfolgt über ein Konto.

Es wird in Etappen gegessen 

Die Oberschule ist als teilgebundene Ganztagsschule mit verpflichtenden Angeboten konzipiert. Entsprechend hoch ist für die Jugendlichen auch der Platzbedarf in der Mensa, in der in zwei Etappen gegessen wird. An der Grundschule nehmen von den 175 Kindern rund 50 an der offenen Ganztagsschule teil. Das Mittagessen bestellen von ihnen gut 30 Mädchen und Jungen, schätzt Schulleiterin Christin Hartmann. Die ersten und zweiten Klassen sowie die dritten und vierten Klassen essen ebenfalls in zwei Durchgängen.

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