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In Berlin Botschafter der Region: Caritas-Olympioniken mit Urkunden ausgezeichnet

22 Athletinnen und Athleten kehrten von den "Special Olympics" in der Hauptstadt mit Bronze, Silber und Gold zurück. Alle Teilnehmer wurden nun in Altenoythe während einer Feierstunde geehrt.

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Auf einen Blick: Sportler, Trainer und Gratulanten. Die Athletinnen und Athleten kehrten zum Teil mit mehreren Medaillen zurück.  Foto: Wimberg

Auf einen Blick: Sportler, Trainer und Gratulanten. Die Athletinnen und Athleten kehrten zum Teil mit mehreren Medaillen zurück.  Foto: Wimberg

„Das erste Mal Gold“, sagte Lars Bongardts und legt eine kleine Pause ein. „Ja, da war der Jubel groß“, fügte er dann mit strahlenden Augen hinzu und erinnert sich gerne an den großen Moment. Mit seinem Fußball-Team nahm der Beschäftigte der Altenoyther Caritas-Werkstätten an den nationalen „Special Olympics“ in Berlin teil und berichtete in bewegenden Worten von den Erfahrungen und Eindrücken in der Bundeshauptstadt.

„Wir haben als Fußballteam hervorragend funktioniert“, dankte er seinen Kollegen und vergaß auch diejenigen nicht, die coronabedingt zu Hause bleiben mussten, „was uns sehr traurig gemacht hat“.

Doch auch sie waren gemeinsam mit allen Sportlern im Bildungs- und Veranstaltungshaus eingeladen, wo nun Leistungen und Teilnahme gewürdigt wurden. Medaillen hatten 22 Olympioniken bei ihrer Rückkehr zum Teil mehrfach im Gepäck „und Sie haben den Caritas-Verein sowie alle Städte und Gemeinden des Landkreises in besonderem Maße repräsentiert“, lobte Vorstand Andreas Wieborg während der kleinen Feierstunde.

Caritas-Stiftung lässt die Finanzierung der Fahrt nicht scheitern

Auch Bürgermeister Sven Stratmann, der die Ehrung für die Stadt vornahm, hob die zahlreichen Erfolge hervor, "ihr habt den olympischen Gedanken gelebt und dürft zurecht stolz auf das Erreichte sein".

Dass es nicht an der Finanzierung scheiterte, war der Caritas-Stiftung zu verdanken. „Da mussten wir nicht lange überlegen“, betonte Heiner Bahlmann als Kuratoriumsvorsitzender und als Vorsitzender des Verwaltungsrates und verwies auf rund 8500 Euro, die sofort geflossen sind. Mit ihrem „sympathischen und freundlichen Auftritt“ seien Beschäftigte, Betreuer und Trainer Botschafter der Region mit Vorbildfunktion gewesen, so Bahlmann und versprach, dass die Stiftung auch in Zukunft diese Fahrten unterstützen werde.

Auch im U-Bahn-Fahren sind die Altenoyther jetzt fit

Insgesamt waren Frauen und Männer der Sozialen Arbeitsstätten sowie Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Schule in den Disziplinen Fußball, Tischtennis und im 100-Meter-Lauf mit Weitsprung am Start. 7 Athletinnen und Athleten kommen aus Barßel, 11 aus Friesoythe, 2 aus dem Saterland, eine Sportlerin aus Emstek und ein Sportler aus Cloppenburg.

Doch es gab nicht nur die Wettkämpfe: „Ein herrliches Erlebnis“, schwärmte Tischtennisspieler Frank Holtmann von der fulminanten Eröffnungsfeier und der beeindruckenden Städtetour entlang der Sehenswürdigkeiten. Auch im U-Bahn-Fahren sind die Altenoyther jetzt fit „und wir haben neue Menschen kennengelernt“, freute sich auch Lars Bongardts über Begegnung und Austausch mit anderen und natürlich in den eigenen Reihen: „Wir waren eine Familie, eine Einheit und wir wollen wieder da hin.“

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