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In Altenoythe entstehen 60 neue Baugrundstücke

Ein 5,1 Hektar großes Baugebiet mit Platz für rund 60 Einzelhäuser soll den Mangel an Bauplätzen in Altenoythe beheben. Der zuständige Ausschuss des Friesoyther Stadtrates hat die Pläne freigegeben.

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Neues Baugebiet: Zwischen den Straßen In den Kämpen und Hohefelder Weg entsteht in Altenoythe ein neues Wohngebiet mit rund 60 Bauplätzen. Grafik: Stadt Friesoythe

Neues Baugebiet: Zwischen den Straßen In den Kämpen und Hohefelder Weg entsteht in Altenoythe ein neues Wohngebiet mit rund 60 Bauplätzen. Grafik: Stadt Friesoythe

Zu den größten Wünschen aller Ortsvorsteher in Friesoythe gehört der nach mehr Bauland in den einzelnen Ortschaften. Besonders groß ist der Bedarf in Altenoythe. Hier soll südlich der Altenoyther Straße und nördlich der Wohnsiedlung Riege-Wolfstange zwischen den Straßen In den Kämpen und Hohefelder Weg ein langgestrecktes Baugebiet entstehen. Der Planungsausschuss des Stadtrates hat dem Entwurf in seiner Sitzung am Mittwochabend zugestimmt.

Rund 60, zwischen 550 und 750 Quadratmeter große Bauplätze für Einzelhäuser mit nicht mehr als 2 Wohnungen sollen in dem 5,1 Hektar großen Baugebiet entstehen. Für die Zufahrt entsteht eine Verbindungsstraße zwischen den beiden ,das Baugebiet westlich und östlich begrenzenden Straßen. Die links und rechts davon in zweiter Reihe liegenden Grundstücke werden durch Stichstraßen erreicht. Die im Plan erkennbaren Kurven der Verbindungsstraße dienen dazu, die Geschwindigkeit des Autoverkehrs zu reduzieren.

Sichtschutzzäune, Gabionen und Steingärten soll es in dem Gebiet nicht geben

Der erhaltenswerte Baum- und Gehölzbestand am südlichen und östlichen Rand des Gebietes soll erhalten bleiben. Dazu werden dort private und öffentliche Grünflächen ausgewiesen. Am nördlichen Rand des Baugebiets soll ein Pflanzstreifen entstehen, in der Mitte des Wohngebietes ist ein Kinderspielplatz vorgesehen.

Exakte Regeln sollen für die Einfriedung und die nicht bebauten Flächen der Grundstücke gelten. Als Begrenzung sollen nur offene, sichtdurchlässige Einfriedungen oder Hecken zulässig sein. Geschlossene Sichtschutzzäune, Drahtzäune mit Sichtschutzfolie, Gabionen oder ähnliche Anlagen soll es dort ebenso wenig geben wie Stein- oder Schottergärten. 

Durch die nahegelegene Altenoyther Straße ist, so die Stadtverwaltung, in dem Gebiet Straßenlärm zu hören. Ein Schallgutachten des TÜV hat indes ergeben, dass die ermittelten Werte eine Wohnnutzung nicht ausschließen. Ein Lärmschutzwall ist nicht nötig, allerdings sind passive Schallschutzmaßnahmen wie etwa Isolierglasfenster erforderlich. Die Geruchsimmissionen, die von den landwirtschaftlichen Betrieben im Umfeld herrühren, sind so niedrig, dass sie einer Wohnbebauung nicht im Wege stehen.

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