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Impfstart in Friesoythe: 2000 Bürger nehmen die Einladung an

Die über 80-Jährigen werden aktuell in Altenoythe geimpft. Die über 70-Jährige folgen ab Montag in der Altenoyther Sporthalle.

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Reibungsloser Verlauf: Bevor auch Berti Kapels in die Sporthalle zum Impfen geht, misst Verwaltungsmitarbeiterin Petra Oltmann die Körpertemperatur. Foto: Claudia Wimberg

Reibungsloser Verlauf: Bevor auch Berti Kapels in die Sporthalle zum Impfen geht, misst Verwaltungsmitarbeiterin Petra Oltmann die Körpertemperatur. Foto: Claudia Wimberg

„36,3, alles bestens.“ Petra Oltmann lacht und die Seniorin freut sich über den freundlichen Empfang beim Impfstart der Stadt Friesoythe in der Altenoyther Sporthalle. Einige der über 80-Jährigen haben sich selbst ans Steuer gesetzt, andere lassen sich per Taxi chauffieren und wieder andere sehen ihre Angehörigen an ihrer Seite.

„Eine hohe Quote und das Wetter spielt auch mit“, zeigt sich Bürgermeister Sven Stratmann sehr zufrieden mit den äußeren Bedingungen und vor allem mit der Resonanz. 84 Prozent der angeschriebenen Bürger haben die Einladung angenommen, bei den über 70-Jährigen, die am 22. und 23. März geimpft werden, sind es 86 Prozent. Insgesamt rund 2000 Männer und Frauen, die den Weg an die Schulstraße finden und von den Mitgliedern der Altenoyther Feuerwehr auf den Parkplätzen eingewiesen werden. Mit dabei auch das DRK und zehn Verwaltungsmitarbeiter, die die Formalitäten erledigen. Alle Beteiligten sind zuvor von einem Team des Caritas-Vereins getestet worden.

Vorbereitet: die Altenoyther Sporthalle, in der ab jetzt geimpft wird. Foto: Sven StratmannVorbereitet: die Altenoyther Sporthalle, in der ab jetzt geimpft wird. Foto: Sven Stratmann

Damit die Abstände schon vor dem Gebäude eingehalten werden, strahlen grüne Markierungen auf der Pflasterung. Petra Oltmann, Stadtmitarbeiterin und ehrenamtlich im DRK engagiert, misst bei jedem Anwesenden per digitalem Thermometer die Körpertemperatur, bevor es in die Halle geht. Im Einbahnstraßensystem verläuft dort die reibungslose Organisation.

Geimpft wird mit Biontec. „Bei Astrazeneca hätte ich es mir nach den ersten Meldungen vielleicht noch einmal überlegt“, sagt Berti Kapels, aber da die Europäische Arzneimittelbehörde nun grünes Licht gegeben hat, „hätte ich auch das gemacht“, betonte die langjährige AWO-Vorsitzende, die an einer Impfung grundsätzlich keinen Zweifel hegt. „Die Welt steht Kopf und wir müssen die Pandemie beherrschen“, erklärt die 82-Jährige, die durch die Schutzmaßnahme ihren Beitrag leisten möchte.

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