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Im Westen Mühlens entsteht neues Bauland

Steinfeld will 28 Grundstücke im künftigen Wohngebiet "In der Marsch" entwickeln. Der Rat hat den Start der Bauleitplanung beschlossen. Die geschützten Wallhecken verbleiben in Besitz der Gemeinde.

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Neues Bauland in Steinfeld: Im Westen des Ortsteils Mühlen sollen perspektivisch 26 Einzel- oder Doppelhäuser sowie zwei Mehrfamilienhäuser entstehen. Foto: dpa

Neues Bauland in Steinfeld: Im Westen des Ortsteils Mühlen sollen perspektivisch 26 Einzel- oder Doppelhäuser sowie zwei Mehrfamilienhäuser entstehen. Foto: dpa

Westlich des Ortskerns von Mühlen hat die Gemeinde Steinfeld vor einiger Zeit eine knapp 3 Hektar große Ackerfläche gekauft. Dort – westlich beziehungsweise südlich des Wohngebiets "Am Riedenbach" – sollen perspektivisch 28 neue Grundstücke entstehen. Der Rat hat dazu in seiner Sitzung am Dienstag die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans sowie die Aufstellung des Bebauungsplans für das künftige Wohngebiet "In der Marsch" einmütig beschlossen.

Der kommissarische Bauamtsleiter Heinrich Sandmann führte aus, dass 26 Grundstücke für Einzel- und Doppelhäuser vorgesehen sind. 2 Bauplätze will die Gemeinde für Mehrfamilienhäuser reservieren. Zudem sind laut dem städtebaulichen Entwurf ein Spielplatz sowie ein Regenrückhaltebecken geplant. Sandmann sagte, dass zu den Wallhecken, die in Besitz der Gemeinde verbleiben, sowie dem Riedenbach ein Abstand von 5 Metern eingehalten werden müsse. Auf Nachfrage von Hubert Pille (CDU) bestätigte er diese Angaben nochmals.

Christian Katzer regt Regenwassermanagement an

Frank Pille (CDU) fragte unterdessen wegen des Vergabeverfahrens an. Bürgermeisterin Manuela Honkomp antwortete, dass der Rat dazu konkrete Kriterien festgelegt habe. Im Rathaus gebe es eine Warteliste für kommunale Bauflächen, teilte sie auf Nachfrage des Ratsvorsitzenden Roland Bünnemeyer (CDU) weiter mit.

Christian Katzer (UWG/SPD-Gruppe) befürwortete die Entwicklung von neuem Bauland in Mühlen. Er wies darauf hin, dass die Gemeinde für das neue Wohngebiet ein zeitgemäßes Regenwassermanagement berücksichtigen sollte. "Zisternen sollten Pflicht sein", sagte er.

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