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Im November sollen die ersten Tore auf Kunstrasen fallen

Der erste Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz des BW Galgenmoor ist gemacht. Auf dem Platz soll ein Großspielfeld mit Flutlichtanlage entstehen.

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Erster Spatenstich: (von links) Landrat Johann Wimberg, Jürgen Focke (Kreissportbund), Vereinsvorsitzender Roland Kühn, Dieter Gerst (Vorsitzender Abteilung Fußball), Hermann Schröer, Schriftführer Kevin Eveslage und Christian Lüske (Baufirma). Foto: Kessens

Erster Spatenstich: (von links) Landrat Johann Wimberg, Jürgen Focke (Kreissportbund), Vereinsvorsitzender Roland Kühn, Dieter Gerst (Vorsitzender Abteilung Fußball), Hermann Schröer, Schriftführer Kevin Eveslage und Christian Lüske (Baufirma). Foto: Kessens

Erster Spatenstich zum 2. Kunstrasenplatz in Cloppenburg: Nachdem bereits der TuS Emstekerfeld Erfolg mit seinem Antrag hatte, kommt nun auch der SV-Blau-Weiß Galgenmoor in den Genuss der Investitionen.

Die Vertreter der Politik, darunter Landrat Johann Wimberg und der stellvertretende Bürgermeister Hermann Schröer, sprachen beim ersten Spatenstich von einer guten und Erfolg versprechenden Investition in den Sport und in die Jugendarbeit.

Vorsitzender Roland Kühn dankte in seinen Begrüßungsworten der Politik und den Vertreterinnen und Vertretern des Vereins für die finanzielle beziehungsweise tatkräftige und ehrenamtliche Unterstützung. "Als Verein hätten wir dieses Vorhaben nicht allein stemmen können", sagte er.

Gesamtfläche beträgt 7750 Quadratmeter – davon 7200 Kunstrasenplatz

Von zahlreichen Arbeiten im Vorfeld sprach Schriftführer Kevin Eveslage und nannte dabei unter anderem den Ausschreibungsantrag, den Bauantrag, die Kostenaufstellung und die Sicherstellung der Finanzierung. "Somit ist der Spatenstich ein weiterer Meilenstein dieses Projekts", sagte er.

Geplant sei ein "DFB-konformes" Großspielfeld einschließlich einer neuen Flutlichtanlage, führte er aus. Die Gesamtfläche betrage 7750 Quadratmetern, wovon der eigentliche Kunstrasenplatz eine Größe von 7200 Quadratmetern umfasse.


Der Podcast zum Thema: Kunstrasenplätze im Oldenburger Münsterland. Moderator Casjen Duzat im Gespräch mit Reporter Oliver Hermes. 


2018 habe der Landkreis das Projekt Kunstrasenplatz auf den Weg gebracht, sagte Wimberg. Ziel sei es gewesen, in allen 3 Alten Ämtern Cloppenburg, Friesoythe (SV Strücklingen) und Löningen einen Kunstrasenplatz zu fördern. Aus dem Südkreis sei kein Antrag eingegangen, so dass 2 Vereine in der Stadt Cloppenburg den Zuschlag bekommen hätten.

Ganzjähriger Betrieb sei durch Kunstrasenplatz gesichert

"Der Kunstrasenplatz ist kein Regelspielplatz, sondern dient der Ergänzung", machte Wimberg deutlich. "Es ist somit ein ganzjähriger Trainingsbetrieb gesichert."

Stellvertretender Bürgermeister Hermann Schröer betonte, dass die Stadt Cloppenburg die vom Landkreis geforderte finanzielle Beteiligung von 40 Prozent auf 55 Prozent aufgestockt habe. So bliebe bei den Vereinen lediglich eine Beteiligung von 5 Prozent, denn der Landkreis Cloppenburg subventioniere das Projekt mit 40 Prozent von 750.000 Euro Gesamtkosten. Auch andere Vereine hätten die Möglichkeit auf dem Kunstrasenplatz zu trainieren, stellte Schröer klar und ergänzte, dass auch die Wiederherstellung nach Abnutzung von 10 bis 15 Jahren finanziell gefördert werde.

Pünktlich zum Start in die kalte und nasse Jahreszeit im November sollen auf dem Kunstrasenplatz die ersten Tore fallen.

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